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vom 03.11.2017
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Miki-Muki

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Profil
Tierart:

Hund

Rasse:

Puli (Mischling)

Geschlecht:
männlich / kastriert
Alter:
1 Jahr

Aufenthalt:
Tierheim
Land:
Ungarn
Beschreibung
Miki-Muki ist gerade mal ein Jahr jung und kennt noch nicht viel von einem Hundeleben.

Als Welpe von einer alten alleinstehenden Frau angeschafft, durfte er sich anfangs noch frei im Garten bewegen. Auch wenn es nicht der Haltung entspricht, die wir in Deutschland vorziehen, so war es dennoch ein einsames, aber unangekettetes Leben. Das änderte sich an dem Tag, als Miki-Muki anfing ein Hühnchen im Garten vor sich herzutreiben.

Von dem Tag an, fand Miki-Mukis Leben in einem engen Radius statt, so weit, wie es die kurze Kette zuließ. Obwohl Miki-Muki den Luxus einer Hundehütte besaß, konnte er sie nicht nutzen, denn selbst dafür war die Kette zu kurz.

Ein halbes Jahr ging ins Land, und die alte Dame ging in ein Altenheim, ohne vorher den jungen Hund von der Kette zu befreien oder ihn gar gut unterzubringen. Die Tochter bekam den ungeliebten Auftrag für ihn zu sorgen und so bekam der Junghund jeden 2. Tag etwas Futter und Wasser, oder auch nicht. Die Hitze des Sommers war da an manchen Tagen nur schwer erträglich für das arme Hundekind.

Inzwischen ist Miki-Muki auf einer Pflegestelle angekommen. Auch dort lebt er etwas beengt in einem kleinen Gehege, aber es gibt ausreichend Futter und er wird auch ausgeführt.

Es ist nicht verwunderlich, dass ein Hund, der der lebhaften Rasse der Pulis angehört, Verhaltensstörungen nach dieser Tortur aufweist. Auch bei Miki-Muki ist es so.

Aber Miki –Muki hat den Vorteil ein Puli zu sein, ein Hütehund, der gerne und gut lernt. Dabei stehen ihm zwar seine Unsicherheit und seine Hibbeligkeit im Wege. Aber wenn er ausgelastet wird, ohne hochgepowert zu werden, kann er konzentriert mitarbeiten und ist auch begierig Neues zu erleben.

Er will Menschen eigentlich kennenlernen, besonders, wenn sie bereit sind, etwas für die Symphatiepunkte zu tun. Zum Beispiel tolle Leckerchen dabei haben und verteilen. Er mag Spaziergänge, er mag bei bekannten Menschen auch kuscheln und schmusen.

Was er nicht mag, weil er es noch nicht gut kennt, sind andere Hunde. Da braucht er noch Unterstützung von uns Menschen. Daran wird auch schon gearbeitet, so gut es eben im Moment geht.
Kleinere Hunde akzeptiert er inzwischen, größere blafft er an, ganz große Hunde findet er noch zum Fürchten und versucht zu fliehen.
Miki-Muki sucht in beängstigenden Situationen den Schutz bei seinem Besitzer, stellt sich ganz dicht am Menschen auf die Hinterbeine und klammert sich ans Bein seines Beschützers. Es erinnert ein wenig an ein schüchternes Kind, das sich hinter seiner Mama versteckt, um von dort aus, die Welt zu beobachten. Diese Art, den Schutz zu suchen, sollte Miki-Muki auch nicht verwehrt werden, bis er wirklich sicher auf die Umgebungsreize reagiert.

Nun kennen Sie den entzückenden Hundejungen schon ein wenig und können sich ein Bild davon machen, was auf Sie zukommt, falls Sie sich trotz allem für Miki-Muki entscheiden sollten.

Sind sie sportlich, sind Ihnen lange Spaziergänge langweilig, auf denen Sie keine Schnüffel- und Futtersuchspiele veranstalten können? Haben Sie Geduld und die Ruhe weg, wenn Miki-Muki ganz nach Hütehundmanier alles und jeden verbellt? Können Sie sich auf eine aufregende Zeit einstellen, in der Sie dem liebenswerten Miki-Muki helfen, in ein glückliches Hundeleben anzukommen?
Ich würde mich freuen, Sie kennen zu lernen.
Eigenschaften
nur für hundeerfahrene Menschen geeignet
Buchtipp:
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Betreff:
"Miki-Muki"

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