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vom 07.11.2017
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Capi - ohne Wunder wird das nix

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Profil
NOTFALL 
Tierart:

Hund

Rasse:

Mischling (Mischling)

Geschlecht:
männlich / kastriert
Alter:
10 Jahre

Aufenthalt:
Tierheim
Land:
Spanien
Anbieterinformation
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Erlaubnis nach §11 TierschutzgesetzKörbchen gesucht 
53909 Zülpich

Telefon: k.A. - Bitte nutzen Sie das nachfolgende Kontaktformular.


Beschreibung
Capi (Santiago)
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Alter: ca. 10 Jahre (01/2008)
Kastriert: ja
Schulterhöhe: ca. 45 – 50 cm
Herkunft: Tierheim bei Santiago de Compostela
Aufenthaltsort: Santiago
Kontakt: info@koerbchen-gesucht.de

Guten Tag, mein Name ist Capi.
Ich lebe schon hier im Tierheim in Spanien solange ich denken kann.
Die Wahrscheinlichkeit, daß ich lebend hier raus komme ist schon im Minusbereich.
Nicht nur, weil ich etwa Anfang 2008 geboren bin.
Nicht nur, weil ich gesundheitlich ein bißchen unbestimmt bin. Dazu erzähle unter www.koerbchen-gesucht.de mehr.
Nein, auch mein Charakter macht es mir schwer. Wobei ich nicht selbst so geworden bin, sondern von den verantwortlichen Menschen hier im Tierheim so gemacht wurde. Auch dazu erzähle ich unter www.koerbchen-gesucht.de mehr.
Tatsache ist, daß ich als netter, freundlicher Hund eingeliefert wurde. Mit der Situation eingesperrt im Tierheim war ich etwas überfordert. Die Menschen hier haben den einfachen Weg gewählt.
Und so bin ich jetzt ein Notfall.
Ein hoffnungsloser Notfall.
Ein echtes Notfell.
Mittlerweile lebe ich zwar in einem gemischten Rudel – ohne irgendein Problem. Sowohl mit anderen Rüden als auch mit Hündinnen bin ich verträglich.
Die Menschen haben mir meinen Stempel zu Unrecht aufgedrückt.
Aber so sind sie halt, die Zweibeiner.
Weil ich aber diesen Stempel hatte, hat sich niemand wirklich mit mir befaßt. Ich habe zu Fressen und zu saufen gekriegt. Mein Zwinger wurde sauber gemacht. Und das war’s.
Also war ich nicht nur ohne Kontakt zu Artgenossen.
Nein, ich hatte viel zu wenig Kontakt zum Menschen.
Lange Zeit hat mir das wahnsinnig weh getan.
Ich bin fast verrückt geworden vor Einsamkeit.
Und dann habe ich eine Mauer gebaut.
Einen Panzer rund um meine Seele.
Ich habe mich abgeschottet und in mich selbst zurück gezogen.
Man könnte sagen, ich bin nur noch ein Schatten meiner selbst.
Ich habe Streß und Kummer ohne Ende. Das zieht man mir deutlich an.
Wenn ich noch ein bißchen mehr fresse, dann platze ich.
Meine Haut ist schmierig und kniestig und an manchen Stellen fehlt das Fell.
Hier in Spanien ist das nicht raus zu kriegen, woran das liegt.
Es wurden zwar ein paar halbherzige Tests gemacht. Die waren aber nicht eindeutig vom Befund.
Ich wurde auch mal gebadet, aber auch das nur halbherzig.
Es interessiert einfach keinen, was aus mir wird.
Ich hocke hier hinter Gittern und warte darauf, daß ich tot bin.
Aber ich will nicht hier sterben.
Steffi Ackermann will auch nicht, daß ich hier sterbe.
Sie wohnt eigentlich in Zülpich (30 Minuten südlich von Köln), kommt uns aber regelmäßig hier im Tierheim besuchen.
Wann immer Steffi die Möglichkeit hat, verbringt sie ein paar Minuten mit mir.
Und daß, obwohl ich sie nie so wirklich fröhlich begrüße.
Wenn Steffi in meinen Zwinger kommt, bin ich erst mal brummelig. Denn es stört die Eintönigkeit meines Alltags.
Außerdem weiß ich ja, daß Steffi nicht bleibt, sondern mich in meinem Gefängnis zurück läßt.
Da wär’s mir fast lieber, wenn sie mich gar nicht beachten würde.
Aber irgendwie hat sie einen Narren an mir gefressen.
Also setzt sie sich zu mir und wartet ca. 30 Sekunden.
Dann bin ich nicht mehr brummig sondern freue mich doch ganz vorsichtig, daß sie da ist.
Dann gehe ich zu ihr, lasse mich streicheln und genieße die kostbare Nähe.
Und wenn sie dann noch ein bißchen länger Zeit für mich hat, dann werde ich sogar richtig fröhlich und albern.
Ja, ich weiß.
Alles was Sie bisher gelesen hat spricht dagegen, daß Sie mich adoptieren.
Mit dieser Meinung stehen Sie nicht allein da.
Alle Menschen sind Ihrer Ansicht.
Aber vielleicht passiert ja doch ein Wunder.
Vielleicht gibt es irgendwo einen Menschen, der anders ist, als alle anderen.
Ich will einfach nicht aufgeben.
Außerdem sagt Steffi Ackermann, daß es immer mal wieder ein Wunder gibt. Man muß nur fest dran glauben.
Und so glaube ich.
Was sonst soll ich auch tun, den ganzen Tag hinter Gittern?
Deshalb schreibe ich diesen Vermittlungstext, obwohl ich weiß, daß es keinen Sinn macht.
Oder doch?
Gibt es wirklich Wunder?
Wenn Sie eines bewirken können und mich adoptieren möchten, dann melden Sie sich doch bitte bei Steffi Ackermann.
Sie kann Ihnen noch mehr von mir erzählen und würde außerdem meine Reise organisieren.
Sie erreichen Steffi unter: info@koerbchen-gesucht.de
Bitte stellen Sie sich, den Rest des Rudels (kleine Kinder sind bei mir natürlich keine Option) und mein Leben bei Ihnen schon mal vor. Steffi wird sich dann schnellstmöglich bei Ihnen melden.
Theoretisch können Sie auch anrufen (02252/834456), aber Steffi ist oft „tierisch beschäftigt“. Deshalb ist es eine große Hilfe, wenn Sie erst mal eine Mail schreiben.
Danke für Ihr Verständnis.

Bitte machen Sie sich die Mühe und klicken Sie sich auf unsere Homepage www.koerbchen-gesucht.de durch.
Hier finden Sie weitere Fotos, Videos, Alles zum Vermittlungsablauf, Vieles zum Thema Gesundheit, Infos über die Situation vor Ort und, und, und…
Eigenschaften
für Familien geeignet, verträglich mit Rüden, verträglich mit Hündinnen
Buchtipp:
Kontaktformular
Betreff:
"Capi - ohne Wunder wird das nix"

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