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vom 18.11.2017
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Bolle Bär sucht seine Menschen

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Profil
Tierart:

Hund

Rasse:

Rottweiler-Bullterrier (Mischling)

Geschlecht:
männlich
Alter:
8 Jahre

Aufenthalt:
Tierheim
Land:
Deutschland
Bundesland:
Niedersachsen
Anbieterinformation
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Erlaubnis nach §11 TierschutzgesetzTSV Hortus Animalis 
49584 Settrup

Telefon: 05457 / 933 00 46


Beschreibung
der Bolle(r)-Bär
Bolle zog 2008 als Welpe in eine Familie mit Kindern, da ging es ihm gut. Die Leinenführigkeit bei Hundebegegnungen war verbesserungswürdig, da er gern pöbelte.
Im Juli 2011 kontaktierte seine Familie eine Berliner Tierschutzorganisation, und bat um Hilfe bei der Vermittlung ihres Hundes, da in ihrer neuen Wohnung die Haltung eines Hundes verboten sei.
Über viele Tierschutzverteiler und Internetseiten wurde dringend eine Pflegestelle oder ein übernehmender Verein gesucht, der dann auch einen Monat später gefunden wurde. In der Pflegestelle lebte er mit anderen Hunden und auch Katzen zusammen und war immer mit Menschen, ob groß oder klein super verträglich und freundlich. Durch generell wenig Sozialkontakte und weil seine ersten Besitzer jeder Hundebegegnung aus dem Weg gingen, hat sich dieser tolle Rüde dann zu einem -Leinenpöbler- entwickelt.
Hätte er damals die entsprechende Anleitung bekommen, wer weiß, wie es jetzt aussehen würde ....
Die Art und Weise, in der man ihm diese Unart später abgewöhnen wollte, legte dem kräftigen Mix aus Rottweiler und Bullmastiff dann diese Steine in den Weg, die ihn stolpern ließen.
Bolle suchte im letzten Jahr ein neues Zuhause, weil sein Besitzer, der ihn im November 2011 bei sich aufgenommen hatte, an ALS erkrankte und innerhalb weniger Monate verstarb. Bolle, damals noch
Whiskey, saß in einem zwar komfortablen, großen Auslauf mit gut isolierter Riesenhütte, begann sich aber aufzugeben, weil er so menschenbezogen ist.
So war ich auf ihn aufmerksam gemacht worden und da niemand sonst helfen konnte, holte ich Bolle ab. Wir fanden ein richtig gutes Zuhause für den Dicken, Bolle blühte dort richtig auf.
Seine Reaktion auf angeleinte Hunde unterwegs war heftig, und ich begann, ein wenig zu recherchieren.
Was ich zu hören und lesen bekam, ließ mich verstehen, was mit Bolle passiert war.
Man hatte versucht, ihn mittels Starkzwang (Strom,Teletac, Würger) davon abzubringen, bei Hundebegegnungen so aufzudrehen.
Was einen Trainer dazu bringen kann? Gute Frage, das.
Bolle jedoch lernte aus der schmerzhaften Tortur, daß von fremden Hunden, die von ihren Haltern ausgeführt werden, eine große Gefahr auszugehen scheint- diese Fehlverknüpfungen durch aversive Reize sind schon lange bekannt und haben in der Hundeerziehung nichts zu suchen.
Hunde wie Bolle müssen dann mit von Menschen verursachten Verhaltensauffälligkeiten leben- so gut es halt geht.
Dass es höchstwahrscheinlich (Todes)Angst ist, die ihn zu solchen Reaktionen antreibt, entnehme ich der Tatsache, daß er schnell unterscheidet, ob er den Hundeführer und /oder den Hund kennt. Dann ebbt sein Streß deutlich ab!
Bolles neuen Leute, welche er im letzten Jahr fand, konnten trotz besonderer Vorsicht einen Beissvorfall mit einem plötzlich aufgetauchten Hund, verbunden mit einem Sturz, nicht verhindern.
Manchmal hat Mensch oder Hund halt einfach Pech. Bolle kennt sich damit aus.
Der andere Hund- Angstge
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Betreff:
"Bolle Bär sucht seine Menschen"

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