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vom 11.12.2017
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Candy: Sucht ihr Familienglück

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Profil
Tierart:

Hund

Rasse:

Mix (Mischling)

Geschlecht:
weiblich
Alter:
7 Monate

Aufenthalt:
Pflegestelle
Land:
Deutschland
Bundesland:
Bayern
Anbieterinformation
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Erlaubnis nach §11 TierschutzgesetzadopTiere e.V. 
19258 Sternsruh

Telefon: 01575-2026237


Beschreibung
Bericht aus der Pflegestelle, 15.11.2017

Candy ist ein Sonnenschein. Ein Hund, der ständig zu lächeln scheint, und der jeden, der ihr begegnet, zum Lächeln bringt. Unkompliziert, neugierig, witzig, keck, aber immer im Rahmen des Angenehmen, lässt sich leicht korrigieren. Ihr anfängliches Misstrauen allem gegenüber hat sie völlig abgelegt. Sicherlich hat ihr die Nähe ihrem großen Freund Pippo geholfen, der ihr Held zu sein scheint.
Mehr zu Candy in ihrer Pfelgestelle unter http://adoptiere.de/hunde_17/ww_candy201710.htm
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Candy und ihre drei Schwestern Creamy, Crispy und Coockie sind die weiblichen Nachkommen der bis vor kurzem unkastrierten Kettenhündin eines Abruzzenbauern, dessen Hof in Alleinlage sehr malerisch liegt und den Welpen dadurch ein freies und unabhängiges Aufwachsen ohne großen Kontakt zur Außenwelt ermöglicht hat.
Einerseits unerwünscht(e Kostgänger) und andererseits Risikoträgerinnen hinsichtlich künftiger Zufalls-Deckakte, wollten die Besitzer die vier einfach nur vom Hof haben, nachdem die erste Welpenzeit vorbei war. Italienische Tierschützer konnten den Bauern dazu überreden, die Mutterhündin kastrieren zu lassen. Sie und 2 Brüder blieben auf dem Hof. Die Welpenmädchen konnten wir auf deutsche Pflegestellen umsiedeln und somit ihr von den Bauern bereits geplantes -Verschwinden auf Nimmerwiedersehen- verhindern.

Candy, die auf ihrem 'Heimatbauernhof' nur wenig engen Kontakt mit Menschen hatte und eher selten Zuwendung sowie keinerlei Förderung erhielt, zeigt sich auf ihrer Pflegestelle Unbekanntem gegenüber anfangs unsicher, vergisst ihre Schreckhaftigkeit aber sofort, wenn man zum Thema Schmusen und Kuscheln übergeht. Ihre neue, aufregende Welt stellt sie noch vor so manche seelische Herausforderung, die sie aber zunehmend gut meistert. Sie ist dabei offen für soziale Offerten, für Zuwendungsgenuß und für alles, was es sonst für ein Hundekind (kennen) zu lernen gilt. Da Candys Kinderstube nur wenige Reize außerhalb des idyllischen Bergbauernlebens bereit hielt, wird sie noch eine Zeitlang Nachholbedarf bei der Konfrontation mit Menschen und lauter Umwelt haben..
Dafür ist ihre Sozialisation mit anderen Tieren hervorragend. Crispy versteht sich ausnahmslos gut mit Hund und Katz' und hat den Rüden auf ihrer Pflegestelle auf Anhieb um die Pfote gewickelt. Der menschen- und zivilisationserfahrene, gestandene Hundemann ist Candys großes Vorbild, Orientierungsgeber und tröstlicher Ruhepol in den Aufregungen des neuen Lebens. Aber auch auf fremde hundliche 'Zufallsbekanntschaften' geht Candy, nach einer kurzen Phase der Orientierung, offen zu. Neugier und positive Erwartung ob dessen, was sich mit den potentiellen Spielgefährten zusammen anstellen läßt, überwiegen in dieser innerartlichen Beziehung ganz klar die Furcht.
Anders verhält es sich mit lärmend durch die Welt sausenden Autos, auf Drahtgestellen reitenden Menschen und sonstigen temporeichen und/oder geräuschintensiven Verkehrsteilnehmern, angesichts derer sich Candy (noch) erschreckt.
Kleine Menschen hat Candy noch nicht näher kennengelernt. Jedoch sollte sich das 'Zusammen-Spiel' mit verständigen Kindern wohl unproblematisch und zur gegenseitigen Freude gestalten.
Die Zaubermaus erkundet in Begleitung ihrer Pflegemenschen mit viel Freude und riesengroßer Neugier alles, was sich der kleinen Weltentdeckerschnauze offenbart. Dass sie dabei ganz 'en passent' lernt, an der Leine zu gehen, sei nur nebenbei erwähnt.
Was Candy für ihr künftiges, familienhundliches Leben außerdem noch zu lernen hat, ist nicht wenig. Aber mit liebevoll-geduldiger Unterstützung und Laufbahn-Begleitung durch ihre Menschen, sollte ihr das nicht schwerfallen. Grundvertrauen bringt sie dafür mehr als genug mit.
Dass dessen ungeachtet das eine Stuhlbein oder die andere Teppichkante, der eine Schuh oder der andere Bucheinband, dabei auf der Strecke bleiben könnten, sollte Candys Menschen gegebenenfalls nicht aus der ersatzelterlichen Ruhe bringen. Schließlich ist sie ja noch ein Hundekind ;-)

Candy ist in gutem, altersgemäßem, körperlichem Zustand und augenscheinlich gesund. Das kleine Fräulein ist für eine Testung auf Mittelmeerkrankheiten noch zu jung. Diese sollte erfolgen, wenn sie ihr erstes Lebensjahr vollendet hat.
Eine Kastration Candys, wenn sie ein Jahr alt ist, ist verbindliche Adoptionsauflage.
Das Welpenmädchen ist gechipt und zieht grundimmunisiert und gegen Tollwut geimpft in ihr neues Zuhause.

Candy weiterhin eine 'gute Kinderstube' zu bereiten, mit ebenso viel liebevoller Zuwendung, wie spannendem und lehrreichem Input, ihr jederzeit die Sicherheit zu geben, für immer inmitten ihrer Familie gut aufgehoben zu sein und, nicht zuletzt, Spaß daran zu haben, mit einem Hundekind die Welt neu zu entdecken - das sind die Parameter für Candys Zukunft.
Ihre Aufgabe wird es sein, sie mit reichlich Liebe, Geduld, Humor, Konsequenz und eigener Lebensfreude in glückliche Bahnen zu lenken.

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"Candy: Sucht ihr Familienglück"

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