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vom 25.11.2016
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Dogui möchte endlich ein zu Hause

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Profil
Tierart:

Hund

Rasse:

k.A.

Geschlecht:
männlich
Alter:
-
Rubrik:
Tier sucht
Aufenthalt:
Tierheim
Land:
-
Anbieterinformation
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Erlaubnis nach §11 TierschutzgesetzTierhilfe Hegau - Anja Keller 
78354 Sipplingen

Telefon: 0152 21819348


Beschreibung
DOGUI
Rüde
geboren ca. 9/2008
SH: ca. 44 cm
Aufenthaltsort: Tierheim Albolote
Und noch ein trauriger Fall und ein Langzeitinsasse :-(
Dogui kam schon 2010, also vor fünf langen Jahren, gemeinsam mit seinem Bruder Boris und seiner Mutter Trompa zu uns. Die kleine Familie streunte auf der Straße herum, die Mutter versuchte verzweifelt - mehr schlecht als recht - sich und ihre beiden Jungen durchzubringen; täglich kämpften sie ums Überleben. Kollegen entdeckten Trompa und ihre Babys und so nahmen wir uns der Drei an.
Ungewöhnlicherweise wurde in diesem Fall die Mutter zuerst adoptiert. Normalerweise finden die Welpen ein Zuhause, während die Mütter länger auf ihr großes Glück warten müssen, aber Trompa wurde relativ schnell adoptiert, da sie trotz ihrer Erlebnisse eine sehr zutrauliche Hündin war.
So zog also Trompa in ein Zuhause, ihre Welpen blieben in unserer Obhut. Obwohl die beiden schüchtern waren, hatten wir doch die Hoffnung, dass auch sie schnell liebevolle Familien finden würden und nicht im Tierheim groß werden müssten. Leider hat sich diese Hoffnung nicht erfüllt. Die beiden Kleinen wurden in einer befreundeten Hundepension untergebracht, in die wir unsere ganz jungen Schützlinge schicken, sobald es dort einen Platz gibt. Dort bleiben sie, bis sie alle Impfungen haben und gefahrlos ins große Tierheim zu den vielen erwachsenen Hunden umziehen können. Auch Dogui und Boris verließen irgendwann die Pension, um zu uns ins Tierheim zu kommen. Dort warten die beiden Geschwister jetzt seit fünf langen Jahren.
Wir wissen, dass Dogui es nicht leicht hat, eine Familie zu finden. Er braucht ganz besondere Menschen, die sich auf ihn und seine Geschichte einlassen. Denn leider ist Dogui immer noch ein zurückhaltender und schüchterner Hund, der Fremden nicht vertraut. Seine ersten Lebensmonate musste er auf der Straße verbringen, ohne großen menschlichen Kontakt, weswegen er einfach nicht schnell seine Zuneigung zeigen kann, er braucht Zeit.
Sobald man aber sein Vertrauen gewonnen hat, wie unsere ehrenamtlichen Helfer, kommt er auf einen zu, möchte gestreichelt werden, kuschelt und ist dann überglücklich. Und wir sind dann auch glücklich: Darüber, dass er einmal mehr über seinen Schatten gesprungen ist und darüber, dass er es offensichtlich doch sehr genießt, wenn man ihm zeigt, wie gern man ihn hat. Denn wie alle Hunde möchte Dogui einfach nur geliebt werden.
Wir möchten nicht verschweigen, dass Dogui außerhalb des Tierheims sehr schreckhaft ist. Da wir kaum Möglichkeiten haben, mit unseren Hunden draußen spazieren zu gehen, kennt er dies nicht; ein Problem das auftaucht, wenn sehr junge Hunde ins Tierheim kommen, die dann tatsächlich nur das Tierheim und uns kennen, so dass sie alles beunruhigt, sobald sie nach draußen kommen.
Wir denken aber nicht, dass Dogui deshalb nicht vermittelt werden könnte. Er braucht natürlich eine hundeerfahrene, sehr liebevolle, aber vor allem geduldige Familie, die am Anfang nicht zu viel von ihm erwartet.
Buchtipp:
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Betreff:
"Dogui möchte endlich ein zu Hause"

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