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vom 07.12.2016
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Umo

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Profil
Tierart:

Hund

Rasse:

k.A.

Geschlecht:
männlich
Alter:
-
Aufenthalt:
Tierheim
Land:
-
Anbieterinformation
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Erlaubnis nach §11 TierschutzgesetzTierhilfe Hegau - Anja Keller 
78354 Sipplingen

Telefon: 0152 21819348


Beschreibung
Ein Leben jenseits von Zwingern und Gitterstäben – gibt es das für Umo und seine Schwestern???
Unser Schützling Umo wurde mit seinen Schwestern Uva und Ula als Welpe ausgesetzt. Sie waren wohl der unerwünschte Wurf einer nicht kastrierten Mutter.
Bevor man die drei Kleinen aber loswurde, amputierte man noch Umos Ohren und Rute und Uvas und Ulas Ruten. Wie grausam! Wohl wissend, dass man die drei Kleinen auf die Straße setzt, quält man sie vorher auch noch – was müssen die Mäuse gelitten haben?
Das Leben hat Umo geprägt. Früher in der Pension lebte er in einer großen, gemischten Hundegruppe, bis er mit einigen sehr dominanten Rüden nicht mehr zurechtkam und in einen anderen Zwinger gesetzt wurde. Hier in Albolote teilt er sich aber ganz problemlos den Zwinger mit einer Hündin und den Auslauf mit einigen freundlichen Rüden. Umo sucht keinen Streit, ist ganz entspannt, nur die sehr dominanten Rüden sind nicht sein Ding.
Umo spielt nur wenig, ist eher ein unabhängiger Hund, der still beobachtet. Eigentlich mag Umo Menschen sehr gern, tut sich aber schwer, über seinen Schatten zu springen. Er wedelt – vom anderen Ende des Freilaufs – freundlich mit seinem Stummelschwänzchen, wenn wir den Auslauf betreten, er springt sogar vor Freude darüber uns zu sehen herum, aber er traut sich nicht, sich uns zu nähern. Er würde so gerne, aber dem armen Kerl fehlt schlicht der Mut.

Seine vertrauten Pfleger begrüßt er freudig, hält ihnen das Pfötchen entgegen und möchte gekrault werden. Ganz viel Potential also, dass im Tierheim brachliegt.

Umo hatte nie ein Zuhause, nie eine Familie, er kennt viele Dinge nicht – auch daher rührt natürlich seine Unsicherheit. Tägliche Spaziergänge, regelmäßige Zuwendung, Streicheleinheiten, Menschen, die sich mit ihm beschäftigen, all das kennt er nicht. Neulich durfte er zum ersten Mal seit langem das Tierheim zusammen mit seinen Schwestern verlassen. Und siehe da: Im Gegensatz zu Ula und Uva ging Umo recht offen mit der neuen Situation um: Natürlich war er vorsichtig, vor allem aber auch sehr interessiert. Er beschnupperte und untersuchte glücklich Gras, Büsche, Bäume, alles was ihm vor die Nase kam.
Und er passierte problemlos Autos und fremde Menschen. Umo blieb zwar vorsichtig und immer auf der Hut, aber er schien den Spaziergang sehr zu genießen und war neugierig auf die Welt “da draußen”:
Wie seine Schwestern braucht auch Umo eigentlich nur drei Dinge:
Menschen, die ihn lieben und sich für ihn entscheiden, Zeit und Geduld.
Wir wünschen uns für Umo genau diese Menschen, die sich nicht von seinem “gefährlichen” Aussehen durch die kupierten Ohren beeindrucken lassen, sondern die die Hundeseele sehen, die in diesem Pelz steckt.
Die spanischen Kollegen haben uns Umo, Ula und Uva ganz besonders ans Herz gelegt, weil alle drei Geschwister in ihrer Heimat keinerlei Chance auf Vermittlung haben.
Buchtipp:
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Betreff:
"Umo"

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