Die
wichtigsten Tipps zu Freizeit, Urlaub und Verreisen mit dem Hund
Urlaub mit dem Hund – aber richtig
Die schönste Zeit des Jahres wollen die meisten Hundebesitzer
nicht ohne ihren geliebten Vierbeiner verbringen. Also stellt sich alljährlich
die Frage: welcher Urlaubsort ist geeignet, um entspannte Ferien mit Hund und
Familie zu verbringen?
Dazu müssen
viele Fragen geklärt werden. Da ist zunächst die Anreise: fährt man mit dem
eigenen Auto oder benutzt man ein anderes Verkehrsmittel? Welche Unterkunft wählt
man? Ein Urlaub mit ihrem Vierbeiner will gut geplant sein.
Natürlich
sollte man sich generell schon beim Kauf des Hundes Gedanken darüber gemacht
haben, denn man kann ihn ja nicht alleine lassen, wenn man in die Ferien fahren
will. Und was gibt es schöneres, als gemeinsam mit allen Familienmitgliedern
und dem Wuffi am Strand zu toben, auf langen Wanderungen die Landschaft zu
bewundern oder neue Länder kennen zu lernen?
Natürlich
kann man den Hund während des Urlaubs in einer Hundepension unterbringen, wenn
man ihn nicht mitnehmen will oder kann. Die Pension sollte man gut auswählen.
Schauen Sie sich vorher alles gut an, versuchen Sie, auch von Hundebesitzern,
die ihr Tier dort bereits untergebracht hatten, Informationen zu erhalten und
achten Sie darauf, ob ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen und dem
Betreiber der Hundepension besteht. Auch hier gilt: Vertrauen ist alles! Nehmen
Sie ihm auch vorher mit, damit der die neue Umgebung kennen lernen kann.
Beobachten Sie ihn, ob er sich wohl fühlt, oder ob er verschreckt und verängstigt
reagiert.
Viel schöner
ist es allerdings, wenn Sie den besten Freund der Familie mit in den Urlaub
nehmen, und da gibt es dann einiges zu beachten. Eine gute Planung für einen
gelungenen Hundeurlaub mit Bello könnte so aussehen:
-
Festlegen
des Ferienzieles
-
Wahl
des Transportmittels
-
Übernachtungsmöglichkeit
-
Welche
Dinge benötigen wir für unseren Vierbeiner:
Auf unserer
Seite stellen wir Ihnen zahlreiche schöne Urlaubsunterkünfte, die für einen Urlaub mit dem Hund
besonders gut geeignet sind, vor. Wenn
Sie Ihren Ferienort ausgewählt haben, dann entscheiden Sie, wie Sie anreisen möchten.
Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Im Auto
Nicht nur der
Fahrer und alle Beifahrer müssen sich angurten, auch Ihr vierbeiniges Familienmitglied muss gesichert
werden. Schließlich wollen Sie ihn ja keinem Risiko aussetzen. Optimal ist ein
Platz im hinteren Teil des Wagens, angeschnallt mit einem speziellen Hundegurt,
oder abgetrennt durch eine spezielles, besonders stabiles Gitter. Die meisten
Hunde lieben es sehr, in einer Transportbox befördert zu werden – am besten
mit der geliebten Schmusedecke. Dann fängt auch die Reise gut an!
Bevor Sie abreisen, sollten
Sie folgende Dinge beachten: lassen Sie ihm vor Reiseantritt genügend
trinken. Futter sollten Sie vor Reisebeginn zumindest reduzieren – besser noch
einstellen (8 Stunden vorher) – für einen optimalen Start in den
Hundeurlaub.
Verfallen Sie
nicht der Unsitte, Ihm während der Autofahrt aus dem geöffneten Fenster
sehen zu lassen. Oftmals sind schlimme Bindehautentzündungen die Folge, denn
der scharfe Fahrtwind schadet den Augen Ihres Lieblings gewaltig.
Machen Sie
regelmäßig Pausen. Am besten hält man alle 2 Stunden an – das ist nicht nur
für die Familie, sondern auch für Ihren Hund gut. 10 Minuten die Beine
auszustrecken, ein Stückchen zu laufen, frische Luft zu schnappen oder zu
spielen ist für alle eine Wohltat. Klar, dass Sie die Leine bereit halten.
Wichtig ist natürlich auch der Gang zur Toilette oder für Bello in die Büsche.
Und nicht vergessen: frisches Wasser während jeder Pause. Ist übrigens
auch für Menschen gut.
Darf er alleine im Auto sein?
Wenn es geht,
dann bitte nicht. Allerdings ist es manchmal unvermeidbar, den Hund für eine
kurze Zeit alleine im Auto zu lassen. Aber beachten Sie dabei bitte unbedingt
folgendes: das Auto darf nicht in der prallen Sonne geparkt sein. Dies kann zu
Innentemperaturen von über 50° C führen – das kann tödlich sein. Parken
Sie im Schatten und lassen Sie das Fenster einen Zentimeter weit auf, damit Ihr
Hunde frische Luft atmen kann. Versuchen Sie auf jeden Fall, die Zeitspanne bis
zu Ihrer Rückkehr so kurz wie möglich zu halten. Hunde – alleingelassen im
Auto – sind niemals fröhlich.
Schiffsreisen mit dem Hund
Sollten Sie
den Hund mit auf ein Schiff nehmen wollen – z. B. um eine Insel zu erreichen,
oder um von Italien nach Griechenland zu gelangen, dann erkundigen Sie sich
vorher, inwieweit Hunde an Bord erlaubt sind. Die Bestimmungen können je nach
Reiseland, nach der Reederei und auch nach dem Schiffstyp sehr unterschiedlich
sein.
Grundsätzlich
gilt: der Hund muss immer vorher angemeldet werden. Und zwar rechtzeitig. Am
besten buchen Sie ein halbes Jahr vorher den Transfer. Fragen Sie, ob Ihr Hund
sich nur in der Kabine aufhalten darf (soweit vorhanden),
oder ob er sich an Deck bewegen darf. Auf einer Fähre können die
Bestimmungen verlangen, dass der Hund die ganze Zeit im Auto oder in einem
Zwinger verbleiben muss. Da ist es sinnvoll, wenn man ihm zeitweilig
Gesellschaft leistet, damit er sich nicht einsam fühlt. Sie wissen ja: Hunde
sind Rudeltiere.
Sollten Sie
sich für eine Fahrt mit dem Schiff nach Borkum entscheiden, können wir
Entwarnung geben: dort dürfen sich die Hunde – zumindest aktuell –
angeleint auf dem Schiff (mit Ausnahme des Bordrestaurants) bewegen.
Bei
Ausflugsschiffen können die Bestimmungen sehr unterschiedlich sein. Eigentlich
gilt jedoch immer die Anleinpflicht, in einigen Fällen muss sogar ein Maulkorb
getragen werden. Erkundigen Sie sich bitte vor der Buchung, welche Dinge Sie
berücksichtigen müssen.
Nicht nur wir
Menschen, auch Hunde können seekrank werden. Das Schaukeln eine Bootes kann
sehr unangenehm für ihm sein. Bleiben Sie in seiner Nähe,
beobachten Sie ihn und ergreifen Sie Maßnahmen, wenn Sie Anzeichen von
Seekrankheit bei ihm bemerken.
Wichtig: Reisegepäck
Nachfolgend
finden Sie alles, was Sie beim Urlaub
mit Hund mitnehmen sollten:
-
Bello’s
Lieblingsdecke (verschafft Ihrem Freund sofort Geborgenheit)
-
eine
Reiseapotheke
-
den
EU-Heimtierausweis (inkl. Aller nachweise über aktuell gültige Impfungen:
Tollwut, Kombinations-Impfung, evtl. Tätowierungsnummer, bzw.
Mikrochip)
-
Das
Futter, an das er gewöhnt ist (in ausreichender Menge für die Dauer des
Urlaubes)
-
Fress-
und Trinknapf (optimal sind faltbare)
-
Behälter
für das Wasser (Flasche)
-
Leine
mit Halsband, Namensschild mit kompletter Heimadresse und Telefonnummer
-
evtl.
Maulkorb
-
Flohhalsband
(Flohspray/ - puder)
-
Utensilien
zur Körperpflege (Kamm, Bürste)
-
Vertrautes
Spielzeug, Kauknochen, Leckerlis
-
Doggybags
(zum Aufnehmen der Hinterlassenschaften auf Spaziergängen)
-
Daten
zur Hundehaftpflichtversicherung
(für mögliche Schadensfälle)
Es ist grundsätzlich
unerlässlich, eine Hundehaftpflicht
zu haben. Aber gerade im Urlaub ist sie besonders wichtig: falls Ihr 4-beiniger
Liebling in der Ferienwohnung oder im Ferienhaus einen Schaden verursacht. Denn
die Hundehaftpflicht
deckt auch diese sogenannten Mietschäden ab.
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©
2008-2009 by Hundeurlaub.de
Text by Gabi
Neumann – Welpen.de. Tierisch vielen Dank auch an Beate
Schmöller mit Ipo vom AlohaIpo Verlag
für diese wunderbaren Bilder.