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vom 17.11.2019
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Willi braucht dringend ein neues Zuhause

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Profil
NOTFALL 
Tierart:

Hund (30 bis 50 cm)

Rasse:

Mischling (Mischling)

Geschlecht:
männlich / kastriert
Alter:
9 Jahre

Aufenthalt:
Tierheim
Land:
Deutschland
Bundesland:
PLZ/Ort:
Anbieterinformation
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Erlaubnis nach §11 TierschutzgesetzEin Herz für Streuner e.V. 
81925 München

Telefon: 015233586372


Beschreibung
47652 Weeze. Unser Willi: Selten wurde ein Hund so missverstanden. Mein persönliches Plädoyer für diesen tollen Hund. Bitte lesen!

Unser Willi ist ein feinsinniger, sensibler, selbstbewusster, aktiver und intelligenter Schäferhund-Mix. Er kam bereits im Februar 2014 aus dem öffentlichen Shelter in Bistrita und zog in seine Für-Immer-Familie. Leider konnte er aber bei seiner Familie aus familiären Gründen nicht mehr bleiben und ist nun in einer Pension in Weeze und sucht von dort sein Für-Immer-Zuhause.

Ich habe Willi selbst kennen gelernt und zwei ganz wunderbare Wochen mit ihm verbracht. Ich habe einen ganz anderen Hund erlebt, als wie er mir eingangs beschrieben wurde. Er hat sich in diesen zwei Wochen so leise und unaufdringlich in mein Herz geschlichen, so dass mir nichts anderes übrigblieb, diese Zeilen über ihn zu schreiben. Alles richtig zu stellen. Ein Plädoyer für diesen einfach tollen Hund und stellvertretend für alle Hunde, die missverstanden werden und wurden und deswegen kaum Chance auf eine Vermittlung haben.

Der Reihe nach: Die ehemalige Besitzerin sagt selbst, dass sie nicht der richtige Mensch für ihn war und ist. Auch die aufrichtige und wirklich bedingungslose Liebe, die sie ihm entgegenbrachte, war aber leider nicht genug. Ich habe sie kennen gelernt. Sie wollte alles richtig machen. Aber sie ist vollgestopft mit verschiedenem Wissen und Herangehensweisen, von unterschiedlichen Trainern und versuchte ihr bestes all das in den Alltag zu integrieren. Dabei waren viele Tipps von Trainern einfach nur Müll und haben die Vertrauensbasis noch zweiter zerstört, sie selbst noch mehr verunsichert und Willi blieb nichts anderes übrig, als zu „übernehmen“. Nicht, weil er nach der Weltherrschaft strebt, sondern weil er glaubte, so zu helfen. Er war Opfer der Unsicherheit in seinem Umfeld. So war er im Dauerstress, da ja im 24h-Dienst. Er patrouillierte, statt entspannt spazieren zu gehen. Jeder Mensch, der seinem Frauchen zu nahekam, war eine Bedrohung und musste verbellt werden. Ja, er setzte auch schon mal seine Zähnchen ein. Er wurde richtiggehend angestarrt, wegen seines Maulkorbs und man konnte ihm ansehen, wie sehr ihn das verunsicherte und ängstigte, dass ihn die Menschen, denen er auf der Straße begegnete, so fixierten. Er sank wirklich in sich zusammen und ging dann nach vorne innerhalb von Sekunden. Es waren zahlreiche Menschen, die ihn fixierten, denn Willi wohnte mitten in der Stadt. Er stand, sobald er das Haus verließ, unter Dauer-Fixierung. Wie schrecklich muss das gewesen sein.

Dieser unglaublich schöne und sanfte Rüde, konnte wohl zum Berserker werden, in der Ausübung seines Jobs. So war die Beschreibung. Ich habe einen Hund gesehen und dann besser kennen gelernt, der seinen Job zwar ernst nahm, aber sehr schnell „zurück zu holen“ war. Kein Tunnel. Kein Wahn. Kein Streben nach der Weltherrschaft. Auch wenn sein Frauchen in der Nähe war. Ich konnte ihn jederzeit zu mir holen und ein Alternativverhalten anbieten, was er dankbar annahm. Und nein, ich bin absolut kein Hundeflüsterer.

Mit mir allein oder zusammen unterwegs mit meinem Hundemädchen, war er froh, dass man ihm die Verantwortung nahm und er Hund sein durfte. Wir strichen stundenlang durch Wälder und über Wiesen. Wir begegneten anderen Hunden – weiblich, männlich, intakt oder kastriert. Alles im Rahmen und sein Verhalten war völlig in Ordnung. Wir begegneten fremden Menschen und wenn ich die Leute ansprach, den Hund mit Maulkorb bitte nicht anzustarren, durften alle nah an ihm vorbei. Auch an mir. Sich auch mit mir unterhalten oder Willi streicheln und knuddeln.

Auch in der Pension – in der er nun seit 2 Monaten Urlaub machen darf – ist er nicht anders, als er bei mir in den zwei Wochen war. Er ist selbstbewusst und hinterfragt. Keine Frage! Man muss konzentriert bei ihm bleiben und ihm Sicherheit bieten. Aber er ist nicht ängstlich, nicht aggressiv, nicht übermäßig dominant oder was man ihm bisher – oder die vielen verschlissenen Trainer, die ihn nur immer Stunden gesehen haben und offensichtlich nicht richtig hingesehen haben – nachgesagt haben. Er ist ein völlig normaler Schäferhund-Rüde, der einen Menschen sucht, der sich mit ihm beschäftigt, ihn liest, ihm die Sorgen nimmt und ihn führt. Partnerschaftlich und liebevoll, aber sehr konsequent.

Wenn ich mir für Willi eine Familie backen könnte, dann wäre sie hundeerfahren, liebevoll konsequent, kann Hunde gut lesen und hat Lust mit einem selbstbewussten Rüden, die Welt zu erkunden und ihm mit Regeln das Leben zu erleichtern. Sie will ihm noch viel Neues beibringen. Er lernt so gerne und will so gerne gefallen. Er liebt den Applaus. Ich wünsche mir eine Familie, die ihn auslasten kann – im Kopf und auch körperlich. Er ist zwar schon älter, aber nicht alt. Oh nein, Willi ist noch ganz vorne mit dabei. Er ist kein Rentner-Hund, sondern er will ordentlich ausgelastet werden. Auf mich wirkte er viel jünger, als man es ihm nachsagt. Er ist wohl 7 bis 9 Jahre alt und ist ein
Eigenschaften
kinderlieb, für Familien geeignet, für Senioren geeignet, für Hundeanfänger geeignet, verträglich mit Rüden, verträglich mit Hündinnen, verträglich mit Katzen
Buchtipp:
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Betreff:
"Willi braucht dringend ein neues Zuhause"

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