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vom 12.12.2019
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Tragedy - eine Jagdhund Tragödie

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Reserviert NOTFALL 
Tierart:

Hund (über 50 cm)

Rasse:

Griffon Mix (Mischling)

Geschlecht:
männlich
Alter:
3 Jahre

Aufenthalt:
Tierheim
Land:
Deutschland
Bundesland:
Baden-Württemberg
Anbieterinformation
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Tierschutzverein sans frontières e. V. 
79104 Freiburg

Telefon: 0049 1575 44 13 227


Beschreibung
Wieso dieser Name?
Weil das Leid der Jagdhunde in vielen Regionen Frankreichs eine einzige Tragödie ist!

Von September bis Februar finden täglich Meute- und Hetzjagden statt.
Die Hunde werden mit GPS-Sendern ausgestattet und einfach in der Meute auf Wild gehetzt.
Die Hunde müssen tagelang hungern, wodurch ein besserer Jagderfolg zu erzielen ist, so der Irrglaube!

Diese Meute rennt dann durch Wälder über große Verkehrsstraßen und Bahnlinien vorwärts. Am anderen Ende der Wälder stehen die Jäger, die das gehetzte Wild abknallen.
Die Jäger folgen in ihren Autos dem GPS Signal, verfolgen so ihre Hunde und wissen genau, wo das Wild und Ihre Hunde wieder auftauchen.
Viele Hunde sind zu schwach und kommen nie am Ziel an, werden von Wildschweinen verletzt oder einfach überfahren. Das kümmert die Besitzern herzlich wenig, da sie keinerlei Beziehungen und Kontakt zu den Hunden pflegen und es einen nahezu unerschöpflichen Nachschub gibt.
Schon während der Jagdzeit werden die Tierheime mit gefundenen, verletzten und abgemagerten Tieren überschwemmt.
Doch nach der Jagdzeit wartet die Hölle auf diese armen Tiere.
Falls sie für die nächste Jagdsaison nichts mehr taugen, werden die -Schlechten- ausgesetzt, sich selbst überlassen oder einfach anderweitig entsorgt.
Die -Guten- werden dann für das nächste halbe Jahr in engen Käfigen weggesperrt, wo sie kaum Bewegung haben und bis zur nächsten Jagdsaison nur notdürftig versorgt werden.
Die meisten von ihnen verbringen den Sommer in alten dunklen Kellern oder Ställen, werden in kleinen Boxen ohne Licht notdürftig versorgt, um dann im September kraftlos und ausgemergelt wieder auf Wild gehetzt zu werden.

Es ist eine unvorstellbare und uns unverständliche Tragödie!
Unser TRAGEDY wurde gefunden, nur Haut und Knochen, ist trotz Chippflicht nicht markiert und hat somit auch noch nie einen Tierarzt gesehen.
Sein Besitzer kann auch nicht ausfindig gemacht werden.
Er wird auch von Niemandem vermisst.
Wieso auch? Für die Jagd ist er nicht mehr zu gebrauchen.
Die Augen verletzt, so gut wie blind.
Sein Körper ist gekennzeichnet von Leid und endlosen Strapazen.
Er wartet ganz dringend auf eine liebevolle Familie!

update Oktober 2019
Glücklicherweise konnte man die Augen von Tragedy behandeln, er kann jetzt besser sehen.
Auf unserem Spaziergang mussten wir über eine Treppe steigen um eine Holzbrücke zu überqueren.
Langsam und sanft hat Tragedy die Treppe geschafft ohne zu zögern. Auf der anderen Seite stieg er die paar Stufen problemlos runter.
Als wir dann über ein Feld liefen, hat Tragedy den Kontakt zu mir gesucht und dann widmete er sich seinem Lieblingshobby......im Gras schnüffeln.

Dieser liebe Kerl braucht geduldige Menschen, er braucht Zeit und Verständnis. Ich bin sicher, das er seine neuen Menschen nicht enttäuschen wird. Wer kann unseren traurigen Schatz eine Chance geben?

Er wartet in einer Auffangstation zwischen Belfort und Besancon / Frankreich ( Elsass) auf ein eigenes Zuhause sehnsüchtig warten.

Die Auffangstation dient dazu den in allergrößte Not geratenen Hunden einen sicheren Ort zu geben. Einen Ort, an dem sie liebevoll und respektvoll behandelt werden, wo ihnen erste Hilfe zukommt bzw. ihnen geholfen wird wenn sie krank sind, operiert werden müssen, Pflege benötigen, eingeschläfert werden würden oder erst wieder Vertrauen zu uns Menschen fassen müssen. Die Palette reicht von ausgesetzten Welpen, die nur ein paar Tage alt sind, bis hin zu älteren, verwahrlosten, verletzten, kranken oder schlimm misshandelten Tieren. Allerdings übersteigt der Bedarf an Plätzen bei weitem die vorhandene Kapazität vor Ort!
Die Hunde stammen überwiegend aus den französischen Tierheimen, welche von sans frontieres e.V. betreut werden.

Leider ist es gewöhnlich so, dass die Tiere, die erst einmal die Tierheime verlassen durften und sozusagen bereits -gerettet- sind, oft sehr lange nicht vermittelt werden, weil sich potentielle Interessenten denken, -sie sind gerettet, retten wir doch besser einen anderen“.

NEIN! Dies ist nicht so!
Denn wenn die Auffangstation voll ist können keine weiteren Hunde, die dringend Operationen benötigen oder vom Tode bedroht sind, aus den Tierheimen dort hin umziehen!
Eigenschaften
nur für hundeerfahrene Menschen geeignet
Buchtipp:
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Betreff:
"Tragedy - eine Jagdhund Tragödie"

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