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vom 11.05.2020
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Pepa hat eine Chance verdient

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Profil
Tierart:

Hund (30 bis 50 cm)

Rasse:

Mischling (Mischling)

Geschlecht:
weiblich
Alter:
-

Aufenthalt:
Tierheim
Land:
Spanien
Anbieterinformation
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Erlaubnis nach §11 TierschutzgesetzTierhilfe Hegau - Anja Keller 
78354 Sipplingen

Telefon: 0152 21 81 93 48


Beschreibung
PEPA

Hündin
Rasse: Mischling
Alter: geb.ca.Dez.2015
Größe: 38 cm
Farbe: hellbraun
Aufenthaltsort: Tierheim Cazorla, Spanien

Pepa's Geschichte ist eine- Erfolgsgeschichte- der ASAMA ( Tierfreunde) Cazorla.
Die Hündin war für die frw.Helfern des Vereins
eine -alte Bekannte- lange bevor sie ins Tierheim kam.
Drei mal nahmen sie die Welpen der Streunerin im Tierheim auf - und fanden für die Hundekinder aus allen drei Würfen Adoptanten -
aber es gelang nie, auch die extrem scheue und vorsichtige Mutter einzufangen.
Pepa sorgte gut für ihre Kinder und für sich und wollte mit der Spezies Mensch absolut nichts zu tun haben.
Niemand weiß was sie mit uns Menschen erlebt hat - aber es muss wohl sehr schlimm gewesen sein, denn die Hündin hatte panische Angst vor allen Zweibeinern.
Im November 2018 ging Pepa dann endlich in eine Falle.
Wieder einmal hatten die Helfer beobachtet, dass sie trächtig war und es mitbekommen ,als sie sechs Welpen zur Welt brachte.
Der vierte Wurf, sollte entgültig Pepa's letzter sein und so wurden die Hundebabys nur kurze Zeit nach der Geburt eingesammelt - und als -Lockvögel- für ihre besorgte Mutter -benutzt-.
Der Plan ging auf und diesesmal kam Pepa mit ins Tierheim und zog dort ihre Jungen groß.
Wie ihre Geschwister zuvor, gediehen sie prächtig durch die liebevolle Fürsorge ihrer Mutter - und der Helfer der ASAMA.
Aber während ihre Babys zu menschenbezogenen, freundlichen und vetrauensvollen Junghunden heranwuchsen, blieb Pepa scheu und ängstlich und ergriff sofort die Flucht, wenn ein menschliches Wesen sie auch nur anschaute.
Sie versteckte sich unter einem Feldbett, in einem Schuppen auf dem Tierheimgelände, sobald die Helfer auftauchten - und nichts und niemand konnte sie hervorlocken.
Nach und nach verließen alle ihre Welpen das Tierheim - Pepa allerdings war und blieb
- unvermittelbar-.
Sie wurde tierärztlich untersucht, kastriert und geimpft - die einzigen Gelegenheiten bei denen sie sich zwangsläufig anfassen lassen musste - und ein Horror für alle Beteiligten.
Aber die Helfer im Tierheim Cazorla gaben Pepa nicht auf, und irgendwann kam- plötzlich- der Durchbruch.
Pepa blieb irgendwann liegen, wenn man sich vor ihr Versteck setzte und mit ihr redete, anstatt so weit wie möglich weg, nach hinten an die Wand.zu kriechen.
Dann fing sie an unter dem Bett -herum zu robben- um die ihr zugerollten Leckerlis einzusammeln.
Nach einer Weile kam sie sogar darunter hervor und holte sie sich, während ein Helfer ruhig und bewegungslos im Schuppen sass.
Nach einer gefühlten Ewigkeit geduldigen Wartens und guten Zuredens nahm sie dann endlich ein Leckerli aus der Hand und einige Zeit später ließ sie sich zum ersten Mal kurz streicheln.
Schritt für Schritt ging es vorwärts - und immer mal auch wieder zurück.
Nach und nach fasste die Hündin immer mehr Vertrauen und gab ihre Zurückhaltung auf.
Heute würde keiner, der Pepa sieht, glauben,
wie scheu und ängstlich sie einmal war.
Inzwischen lässt sie sich problemlos anfassen und seit sie entdeckt hat, dass Hände streicheln und kraulen können, genießt sie es sogar.
Sie kommt, wie ihre Hundekumpels angerannt, wenn die Helfer auftauchen, um sich Leckerchen und Streicheleinheiten abzuholen.
Sie spielt ausgelassen mit den anderen ohne sich um die Menschen um sich herum zu kümmern.
Jetzt liegt Pepa auf dem Bett und nicht mehr darunter.
Jetzt ist sie bereit für den nächsten Schritt.
Den Schritt in ein eigenes, entgültiges Zuhause.
Pepa weiß und kann alles was ein Hund zum Überleben braucht - auf Kommandos hören und an der Leine gehen, gehört nicht dazu.
Das muss sie jetzt alles lernen und die Helfer der ASAMA sind fleißig dabei mit ihr zu üben.
Halsband und Geschirr zu tragen, kennt und akzeptiert sie schon und unsere kleine
Überlebenskünstlerin ist sehr klug und lernt schnell.
Unser großer Wunsch für das neue Jahr ist es nun für Pepa Menschen zu finden, die den Weg mit ihr mit viel Geduld und Liebe weitergehen.
Sie ist so eine tolle Hündin - und bildhübsch dazu.
Ihr(e) Mensch(en) sollte(n) etwas Hundeerfahrung haben und, vor allem anfangs, Verständnis dafür, dass Pepa eventuell mehr Zeit braucht sich in einem Zuhause einzuleben, als ein anderer Hund.
Sie sollte das Tempo bestimmen dürfen, in dem sie
Zuneigung und Vertrauen aufbaut und lernt was Hund können muss.
Wir sind uns sicher - wenn Pepa erst entgültig angekommen ist, wird sie eine tolle Freundin für's Leben.

Pepa ist bei Ausreise kastriert, gechipt, geimpft und auf Mittelmeerkrankheiten getestet.

Eigenschaften
nur für hundeerfahrene Menschen geeignet
Buchtipp:
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Betreff:
"Pepa hat eine Chance verdient"

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