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vom 11.03.2021
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Uska sucht ländliches Zuhause <3

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Profil
Tierart:

Hund (30 bis 50 cm)

Rasse:

Mischling (Mischling)

Geschlecht:
weiblich
Alter:
2,5 Jahre

Aufenthalt:
Pflegestelle
Land:
Deutschland
Bundesland:
Nordrhein-Westfalen
PLZ/Ort:
Anbieterinformation
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Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz
ANKERHUNDE e.V. 
83404 Ainring

Telefon: k.A. - Bitte nutzen Sie das nachfolgende Kontaktformular.


Beschreibung
Uska sucht ein neues Zuhause, Ihr Frauchen schickt uns diese Zeilen :

Schweren Herzens habe ich mich entschlossen für meine wundervolle Uska ein neues Zuhause zu suchen.. Uska ist ca 2,5 Jahre alt, kastriert und ein Border-Collie bzw. Border-Collie Mix. Sie ist 52 cm groß und sehr schlank mit ihren knapp 14,5 kg.

Uska wurde als Baby in Bosnien allein, ohne Geschwister gefunden. Sie wuchs isoliert überwiegend im Garten auf. Schlechte Erfahrungen hat sie wohl nicht gemacht, vielleicht hat sich das Einfangen schlecht ausgewirkt. Sie hat keinerlei Umweltreize kennengelernt, die Stadt mit ihren Geräuschen und Eindrücken überfordert sie daher. Ihre Angst drückt sich in Meideverhalten aus...sie erstarrt oder bewegt sich nicht mehr weiter. Hier habe ich festgestellt, man muss ihr Zeit geben, die Situation aussitzen aber nur wenn sie diese Situation natürlich erträgt. Ich erzwinge da nichts. ich orientiere mich daran, ob sie noch ein Leckerchen nimmt...dann ist sie noch nicht zu sehr gestresst. Mit Druck erreicht man bei ihr genau das Gegenteil, sie verweigert sich dann noch mehr. Uska kam mit ca 10 Monaten nach Deutschland. Ich habe direkt gemerkt, dass dieser Hund anders ist. So konnte sie z.b. erst nach sechs Wochen angeleint werden. Wir haben hier viele Dinge erarbeitet und sie hat schon wahnsinnig tolle Fortschritte gemacht. Ihre Grundangst ist aber geblieben und letzendlich muss ich mir eingestehen, dass Uska hier in Bochum nicht das finden wird, was sie zum glücklich sein braucht.
Sie hatte sehr große Angst vor fahrenden Autos. Leider fahren hier sogar recht viele LKW´s. Diese versetzen sie immer noch in Panik. Langsam fahrende Autos kann sie mittlerweile gut tolerieren. Stubenrein war sie nach ca. vier Monaten. Alleine bleiben kann Uska gut. Sie ist im Haus sehr ruhig, bellt eigentlich nie. Sie zieht sich bisweilen gern zurück und so einen Rückzugsort sollte sie auch in ihrem neuen Heim haben. Sie ist ein sehr sanfter und sensibler Hund, der noch nicht gelernt hat, sich zu wehren. Uska hat nicht direkt Angst vor Menschen, nimmt auch Leckerchen von Fremden und ist neugierig und aufgeschlossen....solange sie draußen ist. Im Haus ist sie viel zurückhaltener. Sie ist quasi ein Draußenhund. Sie liebt den Garten. Leider kann ich sie nicht immer ableinen. Rückruf habe ich oft trainiert...mal klappt es, mal klappt es nich so gut. Sie ist leicht ablenkbar, gerade weil sie unsicher ist. Bei mir hat sie einen relativ großen Radius, wenn ich sie ableine. Sie ist aber darauf bedacht, dass sie mich nicht verliert und entfernt sich nicht. Außerdem reagiert sie stark auf Hundebegegnungen, wenn diese dann rennen. Sie rennt kläffend hinterher. Gibt man ihr aber genügend Zeit sich mit der Situation anzufreunden, wird daraus auch schon mal ein Spiel. Jogger und Fahrradfahrer interessieren sie nicht. Um Uskas Selbstvertrauen zu stärken haben wir mit Mantrailing begonnen, da sind wir aber noch in den Anfängen.
Uska hat eine Riesenbaustelle was Berührungen betrifft. Ich kann alles mit ihr machen, mit ihr knuddeln, toben, streicheln...sie vertraut mir komplett...meinem Mann ist sie zugewandt, solange er Berührungen vermeidet. Er kann sie aber immer noch nicht anleinen. Sie weicht ihm da aus. Treffen wir bestimmte Nachbarinnen...die sie kennt, lässt sie sich auch von denen anfassen....wenn sie sich klein machen und sanft mit ihr sprechen. Diesbezüglich haben wir noch Arbeit vor uns, aber sie macht da Fortschritte...bei Uska darf man keinen Hund erwarten, der auf einen zukommt und sich streicheln lässt. Wie gesagt, hier im Haus, kann nur ich sie anleinen. Ich gehe davon aus, dass sie generell eher ein Problem mit Männern hat...solange es Berührungen sind...Leckerchen dürfen diese aber trotzdem gerne reichen^^^
Weiterhin hat Uska ein Schilddrüsenproblem., genau gesagt eine Schilddrüsenunterfunktion.Das kann auch Ängste auslösen. Sie muss deswegen lebenslang Hormone nehmen, weil ihre Schilddrüse diese Hormone nicht produziert.

Wenn ihr bis hierin durchgehalten habt, werdet ihr feststellen..dieser Hund ist kein 08/15 Hund sondern eine Herausforderung, aber sie hat ein bezauberndes Wesen, wenn sie das zeigen kann.Sie kann nichts für ihre Angst und ich liebe diesen Hund und er würde nur in allerbeste Hände kommen. Ich selbst stoße hier mittlerweile an meine Grenzen und ich wünsche mir nur eins für Uska:....sie glücklich zu sehen. Sie hat hier wahnsinnigen Stress mit fast allen Reizen, die das Leben in der Großstadt mit sich bringt. Straßenverkehr, gerade auch im Dunkeln ist der Horror für sie. Das kann ich ihr leider nicht nehmen und es zerreißt mir das Herz, wenn ich sie täglich dieser Angst aussetzen muss. Auf Feldern , Wiesen und in den Wäldern ist‪ sie ein glücklicher Hund...sie stromert gerne, ist verspielt und neugierig, genießt es einfach draußen zu sein. Dort ist sie ganz anders....und das wünsche ich ihr, dass sie so unbeschwert leben kann. Ich möchte ihr die Freiheit schenken, ihr das ermöglichen was sie braucht d das wird
Eigenschaften
für Familien geeignet, nur für hundeerfahrene Menschen geeignet, verträglich mit Rüden, verträglich mit Hündinnen
Buchtipp:
Kontaktformular
Betreff:
"Uska sucht ländliches Zuhause <3"

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