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vom 28.07.2021
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Hinweis von "Tierheim Zweibrücken":
Auf Grund von Corona haben wir derzeit keine Öffnungszeiten. Wir vereinbaren aber Besuchstermine mit Interessenten, da die Vermittlung nicht stillgelegt werden soll.

Ates sucht Platz als Wachhund

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Profil
Paten gesucht 
Tierart:

Hund (über 50 cm)

Rasse:

Kangal (reinrassig)

Geschlecht:
männlich
Alter:
3,5 Jahre

Aufenthalt:
Tierheim
Land:
Deutschland
Bundesland:
Rheinland-Pfalz
Anbieterinformation
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Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz
Tierheim Zweibrücken 
66482 Zweibrücken

Telefon: 0172/6522342


Beschreibung
Ates, Kangal, geb. 01.11.2016, Rüde, nicht kastriert

Der Trend ist bereits jetzt zu sehen. Was vor einigen Jahren der Pit Bull in größerer Anzahl in den deutschen Tierheimen war, ist jetzt der Kangal. So jedenfalls unsere Erfahrung, auch mit Blick auf viele andere Tierheim-Homepages. Leider muss man sagen, dass der Kangal schwieriger in der Unterbringung und auch Vermittlung ist als der klassische Listenhund. Wobei wir den Kangal nach wie vor als „einer der einfacheren Herdenschutzhunden“ sehen (vergleicht man beispielsweise mit Ostblock-HSH-Rassen).

Nicht nur im neuen Zuhause brauchen diese Rassen mehr Platz als der sofaschlafende, eingekringelte Staff, sondern auch im Tierheim wird man diesen majestätischen Hunden kaum gerecht. So wäre umso schöner, würden wir schneller einen tollen Platz für unseren Türken finden.

Der imposante Rüde beschäftigt unser Tierheim nunmehr seit 07.06.2020. Eigentlich sollten wir ja Hunde beschäftigen, aber Ates hatte ein paar Ideen und Flausen im Gepäck, die etwas Einfallsreichtum der Tierheimmitarbeiter erforderten. Er hatte sich in seinem alten Zuhause (wo er mit 3!!! Wochen hinkam und alleine im Garten aufgewachsen ist) zur Angewohnheit gemacht Futter und Futterreste gegen Menschen zu bewachen und hat regelrecht Automatismen entwickelt, um jede Fütterung zu einem Erlebnis werden zu lassen. Aktuell ist dieses Thema ganz gut im Griff, erfordert aber auch bei neuen Menschen Management bzw. noch besser, Training.

Der Plan kurz nach Ankunft war, dass wir Ates als Wachhund auf ein Gelände vermitteln würden. Allerdings zeigt sich mehr und mehr, dass Ates eigentlich gar keine Wachhundeigenschaften hat. Außer seinem Futter bewacht er nämlich gar nicht. Kommt man beispielsweise im Dunkeln ins Tierheim und vorne bellt alles, liegt er noch schlafend in seinem Haus und kommt nach Aufforderung langsam raus…

Es gab auch bereits Anfragen, wo wir ihn hätten auf abgelegene Gelände vermitteln können. Aber zum einen passte weder die Einzäunung, noch die Erfahrung für so einen Hund. Und alleine auf einem Grundstück möchten wir ihn auch nicht unbedingt haben.

Was Ates nicht will, das will er nicht. Zeit seines Lebens hat er gelernt sich sein Gewicht zu Nutze zu machen und sitzt beispielsweise viele Dinge im wahrsten Sinne des Wortes einfach aus. So steigt er in kein Auto, legt sich hin wenn er nicht weiter will oder zieht seine Show bei der Fütterung ab.

Alles in Allem ist Ates kein hochkomplizierter Hund. In vielen Dingen hat er eine unglaublich lange Zündschnur und verliert nur als Showmaker an der Futterschüssel mal kurz die Nerven, aber auch hier zeigt er deutliche Unterschiede, je nachdem wen er vor sich hat. Wer sich nicht beeindrucken lässt, hat schnell Sympathiepunkte bei ihm gesammelt und er lässt seinen Unsinn entweder ganz sein oder zeigt es in abgeschwächter Form.

Mit anderen Tieren halten wir ihn mit jetzigem Wissen als recht kompatibel, wenn auch oft unerfahren. So muss er beispielsweise im Erstkontakt mit Hündinnen etwas ausgebremst werden, um sich nicht selbst gleich ins Aus zu schießen.

Nach dem Beschriebenen sollte klar sein, dass Ates nicht der klassische Familienhund ist, aber auch keinesfalls ein Hund ist, der nur in einem Gehege verwahrt werden möchte. Er geht für sein Leben gerne spazieren und das sollte auch nach einer Vermittlung zum Alltag gehören.

Geimpft und entwurmt.
Eigenschaften
nur für hundeerfahrene Menschen geeignet, verträglich mit Hündinnen
Für dieses Tier können Sie eine Patenschaft übernehmen. Eine Patenschaft hilft den Tierschutzvereinen Tierarztkosten, die durch Impfungen, Operationen, Kastrationen etc. entstehen, zu finanzieren. Sie können jedoch auch eine Patenschaft in Form von Sachgeschenken übernehmen, d.h. Sie übersenden den jeweiligen Verein für ihr Patentier Grundausstattung, wie Napf, Decke, Halsband, Leine, Spielzeuge, Futter etc. oder Sie finanzieren diese Sachen. Ob Sie sich für eine monatliche Zahlung, eine Einmalzahlung oder eine Sachspende entscheiden, ist Ihnen überlassen - ihrem Patentier hilft jede Zuwendung. Den allgemeinen Ablauf der Patenschaft klären Sie bitte direkt mit der entsprechenden Tierschutzorganisation. Für eine Kontaktaufnahme können Sie unten stehendes Formular verwenden.
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