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vom 30.09.2021
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Saimon hat die Hölle ertragen müssen

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Profil
Tierart:

Hund (über 50 cm)

Rasse:

Mischling

Geschlecht:
männlich
Alter:
8 Jahre

Aufenthalt:
Tierheim
Land:
Spanien
Anbieterinformation
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Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz
Pfotenhilfe Andalusien 
30880 Laatzen

Telefon: 04141609789


Beschreibung
Wenn man Saimon anschaut, dann bemerkt man auf den ersten Blick Narben in seinem Gesicht. Diese stammen von Zigaretten und wurden offensichtlich dort ausgedrückt. Acht Jahre lang führte Saimon ein schlechtes Leben. Er wurde körperlich und psychisch misshandelt. Dann begegnete er einem Engel, nämlich seinem Retter, und nun suchen wir einen weiteren Engel für ihn, der ihm endlich ein glückliches Leben ermöglicht.
Saimon ist ein spezieller und sensibler Hund, kein Wunder, es bestehen nicht nur äußerliche, sondern auch innerliche Narben seiner Verletzungen. Er weiß gar nicht, wie es ist, wenn ihn jemand liebevoll behandelt. So versucht er erst einmal, Kontakt zu vermeiden. Er hat natürlich die Erfahrung gemacht, verprügelt zu werden. Er will auch nicht mehr verletzt oder angeschrien werden, erst recht nicht mit brennenden Zigaretten traktiert werden.
Bei jedem Schritt, den er macht, kann man auch erkennen, dass er ein richtiger Überlebenskünstler ist. Er hat sich in den Jahren seiner Qual und Tortur anpassen müssen, um in dieser Hölle überleben zu können. Auch wenn er Menschen nicht meidet, so sucht er dennoch nicht unsere Nähe.
Wir versuchen jetzt, ihn mit Leckerli zu überzeugen, dass wir ihn nur mit Zuneigung und Liebe berühren möchten. Wir versuchen, ihm auch zu vermitteln, dass er bei uns keine Schmerzen mehr erleiden muss. Für komplexere Behandlungen ziehen wir ihm deshalb einen Maulkorb an und können dann mit viel Geduld alle Handlungen durchführen, die nötig sind.
Hierbei macht unser Saimon auch riesengroße Fortschritte. Anfangs hat er es nicht zulassen können, dass man seine Pfötchen berührte. Doch mit etwas Zeit, Zuneigung und Würstchen gehört das nun endgültig der Vergangenheit an.
Dennoch kann er aus Angst vor brüsken oder überraschenden Manipulationen verängstigt reagieren. Dies ist sicherlich auch normal, wenn man sich bewusst ist, was für ein Leben er aushalten musste.
Außerhalb des Refugios reagiert er wesentlich schneller entspannt und lässt auch viel eher Manipulationen zu, so dass wir denken, dass er in einer respekt- und verständnisvollen Familie auch schneller Fortschritte machen könnte.
Trotz seiner acht Jahre verfügt er über viel Energie. Er genießt es, durch den Auslauf zu rennen und außerhalb des Refugios spazieren zu gehen. Selbst in städtischen Gegenden geht er ganz wunderbar an der Leine, nimmt mit seiner Umgebung Kontakt auf und läuft auch problemlos, wenn fremde Menschen in seiner Nähe sind. Zudem akzeptiert er auch den Maulkorb ohne Probleme und läuft auch mit ihm sehr gut.
Er wird allerdings nervös, wenn er an anderen Hunden vorbeigehen muss. Wir denken, dass er wenig Kontakt zu Artgenossen hatte und sich teilweise vor ihnen fürchtet. Wenn er andere Hunde von weitem sieht, dann ist er wachsam, manchmal stürzt er sich ihnen aber auch entgegen. Dies geschieht jedoch nicht aus Aggressivität, sondern es ist seine Art, sich zu wehren, bevor der andere Hund ihm etwas antun könnte.
Wenn man ihn gut versteht, dann kann man ihn ablenken, dann achtet er auch nicht auf den Artgenossen. Selbst wenn er wirklich einmal ärgerlich sein sollte, schaffen wir es, ihn aus diesem Zustand herauszuholen und zur Ruhe zu bringen. Wenn man ihm Zeit gibt, dann versteht er sich gut mit anderen Hunden und zeigt sich sogar unterwürfig und unsicher.
Bisher haben wir ihn im Refugio mit allen Hunden zusammenlassen können. Es ist einfach eine Frage des Verständnisses und der adäquaten Vorbereitung. Vielleicht wäre dennoch ein Zuhause für ihn besser, in dem es nicht zu viele andere Hunde gibt.
Gegenüber seiner Zwingerkameradin verhält er sich unterwürfig. Diese ist durchaus dominant, so dass wir ihn füttern müssen, da sie ihn nicht fressen lässt. Selbst in solchen Situationen protestiert er nicht.
Auf der anderen Seite seines Zwingers lebt ein weiterer Hund, der ihn durch die Gitter verbellt, anknurrt und ankeift. Der arme Saimon reagierte verängstigt darauf und wollte seinen Zwinger nicht verlassen.
Mit Katzen verträgt unser Saimon sich allerdings nicht.
Sie sehen schon, Saimon ist ein ganz spezieller Kandidat, der eine geduldige und einfühlsame Familie benötigt. Eine Familie, die sich über jeden kleinen Fortschritt freut und mit ihm daran arbeitet, ihn sein hartes Leben vergessen zu lassen.

Informationen aus Spanien:

Rasse: Mischling
Geschlecht: männlich
Alter: geboren am 5.2.2013
Grösse: 69 cm Schulterhöhe
Länge: 72 cm
Gewicht: 35 kg
Kastriert: Ja
Krankheiten: Keine bekannt

( Refugio/Modulo C )

Möchten Sie Saimon bei sich aufnehmen und einen glücklichen Hund aus ihm machen?

Er könnte gechipt, geimpft, entwurmt, kastriert, auf Mittelmeerkrankheiten getestet und mit EU-Pass so schnell wie möglich nach Deutschland reisen.
Bei Interesse füllen Sie bitte das Anfrageformular aus und vergessen Sie nicht Ihre Telefonnummer anzugeben, damit wir uns schnellstens bei Ihnen melden können.

Übernahmegebühr 400,00 € inklusive Transportkosten

Der Anbieter "Pfotenhilfe Andalusien" besitzt eine Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz und garantiert die Durchführung und/oder Dokumentation der gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen zur Tiergesundheit vor Abgabe eines Tieres. Diese tierärztlichen Behandlungen werden in den EU-Heimtierausweis oder Impfpass eingetragen, welchen der neue Besitzer bei Übergabe des Tieres ausgehändigt bekommt.
Eigenschaften
verträglich mit Rüden, verträglich mit Hündinnen
Buchtipp:
Kontaktformular
Betreff:
"Saimon hat die Hölle ertragen müssen"

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