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vom 30.04.2022
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MARIEDDA - NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN

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Profil
NOTFALL Pflegestelle gesucht 
Tierart:

Hund (30 bis 50 cm)

Rasse:

Mischling (Mischling)

Geschlecht:
weiblich
Alter:
12 Jahre

Aufenthalt:
Tierheim
Land:
Italien
Anbieterinformation
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Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz
SardinienHunde e.V. 
93051 Regensburg

Telefon: k.A. - Bitte nutzen Sie das nachfolgende Kontaktformular.


Beschreibung
MARIEDDA & ihre Welpen – ein Schicksal das zu Herzen geht

Steckbrief
Geburtsdatum: 01.01.10
Chip: ja
Rasse: Mischling
Geschlecht: weiblich
Schulterhöhe: ca. 50 cm
Kastriert/sterilisiert: ja
Handicap: -
Katzenverträglichkeit: unbekannt
Jagdtrieb: unbekannt
Mittelmeercheck: nach Einreise
Impfstatus: Grundimmunisierung

! Achtung ! Die Bilder können empfindsame Menschen schockieren !

Juli 2021:

Update 05.07.21 - Unsere Mariedda ist eine Kämpferin!!!
Tapfer schlägt sie sich durch die Therapien und ihr Gesundheitszustand hat sich bereits stabilisiert.

Immer noch ist allerdings die Anämie präsent, die es derzeit auch noch nicht zulässt, dass Mariedda kastriert wird. Es muss in jedem Fall die Gebärmutter mit entfernt werden und als bluttragendes Organ müssen hier zunächst alle Parameter wieder in der Norm sein.
Da Mariedda auch noch Probleme mit den Nieren hatte, bekommt sie weiterhin ihr Nierendiätfutter, dass sie auch vehement verteidigt;-)

Mehr tot als lebendig wurde Mariedda im rifugio der LIDA sez. Olbia aufgenommen und sofort ins ambulatorio gebracht. Der Anblick der völlig geschwächten und bewegungsunfähigen Hündin war der blanke Horror.

Mariedda lebte frei in einem kleinen Ort unweit von Olbia. Die streunenden Hunde wurden dort geduldet und man stellte an einigen Stellen sogar Hütten für sie auf. Ab und zu Essensreste, sporadisch eine Schüssel Wasser - damit war es dann aber auch schon getan.

So konnte es überhaupt passieren, dass niemand merkte, welches Drama sich anbahnte.

Hochträchtig hatte Mariedda eine Zystitis entwickelt und sich zum Werfen der Welpen in ein Versteck zurück gezogen. Die Welpen bekamen so keine Milch und das prall gefüllte Gesäuge der Hündin wurde von Maden angefressen. Die Schmerzen müssen schier unerträglich für Mariedda gewesen sein.

Mit letzter Kraft schleppte sie sich an ihren angestammten Platz zurück um gesehen zu werden und zu signalisieren, dass die Welpen bereits geboren wurden.

Mehr war nicht mehr möglich.....

Die Blutwerte waren erschreckend und bei den weiteren Untersuchungen stellte sich heraus, dass Mariedda auch noch eine eitrigen Gebärmutterentzündung hatte. Schmerzmittel, Entzündungshemmer und Antibiotikum wurden hochdosiert i.v. verabreicht und nun hieß es abwarten ob Mariedda es schaffen würde.

Die Entfernung der Gebärmutter hatte sehr hohe Priorität, allerdings war im derzeitigen Gesundheitszustand überhaupt nicht daran zu denken. Eine Narkose hätte Mariedda nicht überlebt. Diese Hilflosigkeit war so zermürbend.......

Ganz langsam schienen die Therapien anzuschlagen und der Gesundheitszustand wurde etwas stabiler. Der kleine Hoffnungsschimmer zerschlug sich jedoch sofort wieder, da die Anämie sich weiter verschlechterte und Mariedda auch kurz vor dem kompletten Nierenversagen stand.

Gino, ein Rüde aus dem rifugio wurde als Blutspender ausgewählt und nun hieß es wieder warten........

Mariedda ist immer noch nicht über den Berg. Ihre 4 Welpen wurden zwischenzeitlich auch gefunden – leider hat bisher nur 1 von ihnen überlebt.

Momentan können wir nur weiter hoffen, mit all unseren positiven Gedanken und Energien sind wir bei Mariedda!!!

Weitere Informationen zu Mariedda und ihrem überlebenden Welpchen finden Sie auf :

Sardinienhunde e.V.
E-Mail: kontakt@sardinienhunde.org
Homepage: https://www.sardinienhunde.org/2-chance .

Sie haben Ihre Fellnase noch nicht gefunden?
Besuchen Sie doch unsere Homepage https://www.sardinienhunde.org/2-chance . Dort warten noch viele unserer großartigen Schützlinge auf ein liebevolles Zuhause.




Der Anbieter "SardinienHunde e.V." besitzt eine Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz und garantiert die Durchführung und/oder Dokumentation der gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen zur Tiergesundheit vor Abgabe eines Tieres. Diese tierärztlichen Behandlungen werden in den EU-Heimtierausweis oder Impfpass eingetragen, welchen der neue Besitzer bei Übergabe des Tieres ausgehändigt bekommt.
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