Canela wurde Mitte Oktober 2025 an einer Tankstelle am Stadtrand von Jaén ausgesetzt und dort gefunden. Unsere spanische Tierschutzkollegin machte sich gleich auf den Weg und mit viel Geduld und Ruhe ließ sich Canela von ihr schließlich sichern; anfangs war sie sehr misstrauisch und wollte keinen Kontakt zulassen. Die hübsche Hündin lebte dann zwei Tage bei ihr zuhause, bevor sie ins Tierheim kam. In dieser Zeit zeigte sich, dass Canela eine sensible Hündin ist, der man Zeit geben muss, Vertrauen aufzubauen. Über ihren Mikrochip konnte ihre frühere Besitzerin ausfindig gemacht werden und es stellte sich heraus, dass sie Drogenprobleme hat. Canela lebte ihr ganzes Leben lang, immerhin elf Jahre, sehr eng mit ihr zusammen, begleitete sie überall hin und war stark an sie gebunden. Ihr Partner hatte Canela dann einfach an der Tankstelle ausgesetzt, als sie das Kind der beiden gebissen hat. Ob die Hündin in dieser Familienkonstellation die alleinige „Schuld“ an dem Beißvorfall hatte, sei dahingestellt...
Die Frau unterschrieb nach dem Gespräch sofort ihre Übergabepapiere und dann war Canelas Schicksal besiegelt, sie musste ins Tierheim ziehen. Sie ist ein Hund, den man nicht so einfach anfassen kann. Wenn sie jemanden nicht kennt oder sich bedrängt fühlt, kann sie abwehrend reagieren. Wenn sie erst mal Vertrauen und Sympathie aufgebaut hat, lässt sie sich besser händeln. Wichtig ist einfach, dass man es mit ihr sehr langsam und ruhig angeht. Canela ist anhänglich und gehorsam, wenn sie ihrem Menschen vertraut und fordert dann auch liebevoll zu Streicheleinheiten auf. Die mittelgroße Hündin liebt ruhige Umgebungen und möchte nicht mit anderen Tieren oder Kindern zusammenleben. Ihre ideale Familie wäre eine alleinstehende Person oder ein ruhiges, kinderloses Paar mit Erfahrung im Umgang mit sensiblen Hunden.
Canela sucht Menschen mit Geduld, Respekt und Verständnis – jemanden, der sie in ihrem Tempo ankommen lässt und ihr ein liebevolles Zuhause für ihren Lebensabend schenkt. Sie soll ihre letzten Jahre nicht im Tierheim verbringen müssen. Wer lässt das Wunder für sie wahr werden?
Der Anbieter "Tierhilfe Curacanis e.V." besitzt eine Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz und garantiert die Durchführung und/oder Dokumentation der gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen zur Tiergesundheit vor Abgabe eines Tieres. Diese tierärztlichen Behandlungen werden in den EU-Heimtierausweis oder Impfpass eingetragen, welchen der neue Besitzer bei Übergabe des Tieres ausgehändigt bekommt.
Eigenschaften
für Senioren geeignet, nur für hundeerfahrene Menschen geeignet
Für dieses Tier können Sie eine
Patenschaft übernehmen. Eine Patenschaft hilft den Tierschutzvereinen Tierarztkosten, die durch Impfungen, Operationen, Kastrationen etc. entstehen, zu finanzieren. Sie können jedoch auch eine Patenschaft in Form von Sachgeschenken übernehmen, d.h. Sie übersenden den jeweiligen Verein für ihr Patentier Grundausstattung, wie Napf, Decke, Halsband, Leine, Spielzeuge, Futter etc. oder Sie finanzieren diese Sachen. Ob Sie sich für eine monatliche Zahlung, eine Einmalzahlung oder eine Sachspende entscheiden, ist Ihnen überlassen - ihrem Patentier hilft jede Zuwendung. Den allgemeinen Ablauf der Patenschaft klären Sie bitte direkt mit der entsprechenden Tierschutzorganisation. Für eine Kontaktaufnahme können Sie unten stehendes Formular verwenden.