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vom 23.03.2026
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Palma - wartet auf Olbia, IT

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Profil

Notfall
Pflegestelle gesucht
Tierart:

Hund (30 bis 50 cm)

Rasse:

Jagdhund-Retriever-Mischling (Mischling)

Geschlecht:
weiblich / kastriert
Alter:
2 Jahre (geb. 01.10.2023)

Aufenthalt:
Tierheim
Land:
Italien

Anbieterinformation

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Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz
Spende für Streunerherzen e.V.
Streunerherzen e.V. 
50259 Pulheim

Telefon: 0177 32 68 50 9


Beschreibung

Steckbrief

Name: Palma
Geboren: ca. 01.10.2023
Rasse: Mischling
Geschlecht: weiblich
Schulterhöhe: ca. 54 cm
Gewicht: ---
Kastriert: ja
Geimpft: ja
Gechippt: ja
Entwurmt: ja
Farbe: weiß mit schwarzen und braunen Flecken
Mittelmeercheck: Test folgt nach Einreise
Krankheiten: keine bekannt
Katzenverträglich: unbekannt
Hundeverträglich: ja
Kinder: unbekannt
Handicap: nein
Aufenthalt: L.I.D.A. Olbia, Sardinien

Zuhause: ja
Pflegestelle: ja
Paten: nein
Geeignet für: erfahrene Hundehalter

Garten: ja
Zweithund: ja
Hundeschule: ja

Jagdtrieb: unbekannt
Schutzgebühr: 550 €


Palma – Jeder Tag macht es schlimmer!

Was ist mir passiert?
Nur wenige Tage vor Weihnachten wurden mehrere Welpen in einem Industriegebiet nahe Olbia auf Sardinien entdeckt. Ein lebensgefährlicher Ort: Verkehr, Lärm, keine Nahrung, kein Schutz. Ohne menschliches Eingreifen hätten sie kaum eine Überlebenschance gehabt.
Die Welpen wurden in das Kooperationstierheim L.I.D.A. in Olbia gebracht. Was in diesem Moment eine Rettung war, wurde mit der Zeit zu einem Stillstand ihres Lebens.

Wo bin ich?
Die Geschwister leben noch immer in der L.I.D.A. Olbia, einem Tierheim mit rund 600 Hunden in über 100 Gehegen. Sie teilen sich zu viert eines der hintersten, aber großen Gehege – abgeschieden, kaum sichtbar, fernab vom Alltag potenzieller Besucher.

Wie bin ich?
Beim letzten Besuch bot sich ein erschreckendes Bild:
Die ehemals zutraulichen, frechen, neugierigen Junghunde haben sich stark verändert. Aus ihnen sind erwachsene, scheue Hunde geworden. Als das Gehege betreten wurde, drängten sich alle vier Geschwister panisch in eine Ecke, suchten verzweifelt Abstand und wirkten, als wollten sie am liebsten fliehen. Uns Menschen gegenüber begegnen sie voller Misstrauen. Dieses Verhalten ist kein Einzelfall, sondern die direkte Folge jahrelanger Reizarmut, fehlender Förderung und permanenter Überforderung im Tierheimalltag.

Palma ist die „kleinste“ Hündin des Wurfes – dafür aber richtig wuchtig. Palma beobachtet genau, schätzt Situationen ein und übernimmt innerhalb der Gruppe eine zentrale Rolle. Gemeinsam mit ihrer Schwester gibt sie die Richtung vor, oft unauffällig, aber sehr bestimmt. Allerdings verunsichert sie durch ihre Scheu damit die ganze Gruppe.
Besonders besorgniserregend ist Palmas Gewicht. In der L.I.D.A. wird bewusst reichlich Futter bereitgestellt, um Futterneid und Auseinandersetzungen unter den vielen Hunden zu vermeiden. Für Hunde wie Palma wird genau das jedoch zum Problem. Bewegungsmangel, Frust und fehlende Auslastung führen dazu, dass sie aus Langeweile mehr frisst, als ihr guttut.
Die psychische und körperliche Entwicklung macht Palma zu einem Notfall. Jeder weitere Monat im Tierheim verschärft die Probleme, die in einem Zuhause mit Struktur, Bewegung und individueller Betreuung sehr schnell lösbar wären.
Optisch überzeugt Palma mit einer hübschen, Sennenhund- ähnlichen Zeichnung, ihr Gesicht wirkt dabei etwas feiner und ausdrucksstärker als das ihres Bruders Peanut.

Was suche ich?
Gesucht wird ein ruhiges, stabiles Zuhause bei hundeerfahrenen Menschen, die bereits Erfahrung mit Angst- und Unsicherheitshunden haben und wissen, dass Vertrauen Zeit, Geduld und Konsequenz erfordert. Menschen, die nicht erwarten, dass der Hund „funktioniert“, sondern bereit sind, ihn Schritt für Schritt ins Leben zu begleiten.
Ein souveräner, sozial sicherer Zweithund ist dabei ausdrücklich erwünscht und ist Voraussetzung für die Vermittlung. Ein solcher Hund kann Orientierung geben, Sicherheit vermitteln und als verlässlicher Anker im Alltag dienen. Allein gelassen würde die Unsicherheit sonst weiter wachsen.
Die ersten Wochen müssen vollständig dem Ankommen gehören – ohne Druck, ohne Erwartungen. Spaziergänge, Umweltreize und neue Situationen dürfen erst langsam und kontrolliert aufgebaut werden. Hektik, Mitleid oder Überforderung würden das Gegenteil bewirken.
Ein eingezäunter Garten wäre ideal, ebenso ein ruhiger Haushalt, feste Strukturen und klar wiederkehrende Abläufe. Liebevolle Konsequenz und Verlässlichkeit sind entscheidend.
Eine positiv arbeitende Hundeschule mit Erfahrung im Umgang mit Angsthunden, Social Walks und kleinschrittigem Alltagstraining wird dringend empfohlen.

Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Palma kann nach Deutschland ausreisen.

Dein Ansprechpartner:
STREUNERHerzen e.V.

Stefanie Richter
0177-3268509
Stefanie.richter@streunerherzen.com


Die Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt - so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind immer möglich.

Der Anbieter "Streunerherzen e.V." besitzt eine Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz und garantiert die Durchführung und/oder Dokumentation der gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen zur Tiergesundheit vor Abgabe eines Tieres. Diese tierärztlichen Behandlungen werden in den EU-Heimtierausweis oder Impfpass eingetragen, welchen der neue Besitzer bei Übergabe des Tieres ausgehändigt bekommt.

Eigenschaften

nur für hundeerfahrene Menschen geeignet, verträglich mit Rüden, verträglich mit Hündinnen
Dieses Tier benötigt eine Pflegestelle. Eine Pflegestelle dient dazu, ein Tier vorübergehend aufzunehmen, zu pflegen und zu füttern bis eine neue Familie gefunden wurde. In der Regel erfolgt durch die für das Tier zuständige Tierschutzorganisation eine Vorkontrolle, ob das Tier artgerecht untergebracht werden kann und die Person/Personen über ausreichend Sachkunde verfügt/verfügen. Die Übernahme der Kosten für Futter, Ausstattung und evtl. Tierarztkosten ist individuell verschieden geregelt und muss mit der jeweiligen Tierschutzorganisation vereinbart werden. Für eine Kontaktaufnahme können Sie unten stehendes Formular verwenden.

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