Unsere kleine Maui (geb. ca. im April 2025) trägt einen ganz besonderen Namen – er erinnert an die wunderschöne hawaiianische Insel Maui, die für ihre wunderbare Natur und Strände und ihre stille, kraftvolle Schönheit bekannt ist. Und genau so ist auch unsere Maui: sanftmütig, ruhig und auf ihre ganz eigene, zurückhaltende Art bezaubernd.
Im Moment traut sie sich noch nicht ganz, aus ihrem Schneckenhaus herauszukommen. Wer will es ihr verdenken? Ihr junges Leben war bisher ein Auf und Ab – leider mehr im negativen Sinne. Wenn man sich in sie hineinversetzt, kann man gut nachvollziehen, warum sie uns Menschen und manchen Situationen noch etwas vorsichtig begegnet.
Maui tauchte eines Tages gemeinsam mit Kay vor einer Firma in der Nachbarschaft des Tierheims in Schumen auf. Dort herrscht reger Verkehr, Lastwagen kommen und gehen, und es war nur eine Frage der Zeit, bis es für die beiden gefährlich geworden wäre. Zum Glück reagierte ein aufmerksamer Mitarbeiter schnell und rief im Tierheim an. So konnten Maui und Kay in Sicherheit gebracht werden. Ob sie Geschwister sind, wissen wir nicht – ausgeschlossen ist es aber nicht. Vermutlich wurden sie, wie so viele andere, einfach ausgesetzt.
Man kann sich vorstellen, was es für einen Hund bedeutet, von einem Tag auf den anderen an einem fremden Ort zu landen – und dann plötzlich in einem Tierheim mit über 300 anderen Hunden zu sein. Überall bellen Tiere, neue Gerüche, neue Gesichter, neue Geräusche. Das ist für die meisten Hunde eine enorme Belastung. Doch Maui zeigte eine große Stärke: sie blieb ruhig, beobachtete, und passte sich in ihrem Auslauf erstaunlich gut an. Ihre Sozialverträglichkeit ist eine große Stärke von ihr – sie kommt mit den anderen Hunden wunderbar zurecht und eckt mit keinem der anderen Hunde an.
Gegenüber Menschen ist Maui derzeit noch zurückhaltend. Wenn man ihren Auslauf betritt, kommt sie nicht gleich freudig angelaufen – sie beobachtet lieber erst aus sicherer Entfernung. Man merkt, dass sie den engen Kontakt zum Menschen noch nicht kennt. Sicherlich wurde sie früher nie gestreichelt oder liebevoll angesprochen. Aber wenn man ihr Zeit gibt und sie vorsichtig anspricht, lässt sie sich einfangen und macht alles ganz tapfer mit.
Beim ersten Spaziergang war sie zunächst unsicher – die Leine war ihr fremd und das alles einfach zu viel. Doch schon am Ende des Spaziergangs sah man eine Veränderung: Maui begann, ihre Umgebung interessiert wahrzunehmen. Und im dritten Video schließlich war klar – die Neugier hatte gewonnen! Sie wedelte schüchtern, aber freudig mit ihrem Schwänzchen und machte kleine, mutige Sprünge hinter Rozalia her. Solche Momente zeigen uns, dass in ihr viel Mut und Lebensfreude schlummern.
Wir sind uns sicher: In einem liebevollen Zuhause, mit Geduld, Ruhe und Einfühlungsvermögen, wird Maui aufblühen. Sie braucht Menschen, die sie nicht bedrängen, sondern ihr mit sanfter Hand zeigen, dass die Welt gar nicht so gefährlich ist. Dann wird sie sich öffnen und all das zeigen, was jetzt noch in ihr verborgen liegt.
Wir sehen Maui nicht in einer Großstadt und auch nicht in einem Haushalt mit kleinen Kindern. Das wäre zu viel Stress für sie. Maui ist gechipt, geimpft und wird vor der Ausreise noch kastriert. Sie ist ein kleiner, liebenswerter Schatz – einer von den Hunden, die man sofort ins Herz schließt. Wir sind uns sicher: Wenn sie die Chance bekommt, ihr neues Leben zu beginnen, wird sie eines Tages mit leuchtenden Augen und fröhlichem Schwanzwedeln zeigen, dass sie angekommen ist.
Der Anbieter "Grund zur Hoffnung e.V." besitzt eine Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz und garantiert die Durchführung und/oder Dokumentation der gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen zur Tiergesundheit vor Abgabe eines Tieres. Diese tierärztlichen Behandlungen werden in den EU-Heimtierausweis oder Impfpass eingetragen, welchen der neue Besitzer bei Übergabe des Tieres ausgehändigt bekommt.
Eigenschaften
verträglich mit Rüden, verträglich mit Hündinnen
Dieses Tier benötigt eine Pflegestelle. Eine Pflegestelle dient dazu, ein Tier vorübergehend aufzunehmen, zu pflegen und zu füttern bis eine neue Familie gefunden wurde. In der Regel erfolgt durch die für das Tier zuständige Tierschutzorganisation eine Vorkontrolle, ob das Tier artgerecht untergebracht werden kann und die Person/Personen über ausreichend Sachkunde verfügt/verfügen. Die Übernahme der Kosten für Futter, Ausstattung und evtl. Tierarztkosten ist individuell verschieden geregelt und muss mit der jeweiligen Tierschutzorganisation vereinbart werden. Für eine Kontaktaufnahme können Sie unten stehendes Formular verwenden.
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