MAXL und MORITZ wurden etwa am 1. Juli 2026 geboren. Die beiden Hundebrüder sind ihrem Erscheinungsbild nach typische Laufhund-Segugio-Mischlinge. Hunde dieses Typs werden auf Sardinien häufig für die Jagd eingesetzt.
Für viele dieser Jagdhunde bedeutet das ein entbehrungsreiches Leben: Während der Jagdsaison dürfen sie nur an den offiziellen Jagdtagen ihren Verschlag verlassen. Die übrige Zeit verbringen nicht wenige von ihnen in engen Käfigen, die eher Drahtkörben als einer artgerechten Unterkunft gleichen. Dort müssen sie oft ohne ausreichende Bewegung, Beschäftigung und menschliche Zuwendung ausharren.
Auch MAXL und MORITZ mussten schon unmittelbar nach ihrer Geburt erfahren, wie rücksichtslos Menschen mit Tieren umgehen können. Nach Angaben der Tierschützer vor Ort wurden ihnen die Ruten auf brutale Weise mit einer Axt kupiert.
Später ließ man die beiden kleinen Hunde ungesichert umherlaufen. Dabei gelangten sie immer wieder an eine stark befahrene Straße und gerieten mehrfach in akute Lebensgefahr. Nur glücklichen Umständen und ihren aufmerksamen Schutzengeln ist es zu verdanken, dass MAX und MORITZ nicht von einem Fahrzeug erfasst wurden.
Inzwischen konnten die beiden Welpen in Sicherheit gebracht werden. Damit ist die unmittelbare Gefahr vorüber – doch ein geschützter Platz ist noch lange kein richtiges Zuhause. Gerade jetzt, in einer besonders wichtigen Phase ihrer Entwicklung, brauchen MAXL und MORITZ verlässliche Menschen, die ihnen Orientierung, Geborgenheit und liebevolle Konsequenz schenken.
Als Segugio-Mischlinge bringen sie vermutlich die typischen Anlagen eines Laufhundes mit: eine ausgezeichnete Nase, Bewegungsfreude, Ausdauer und möglicherweise einen ausgeprägten Jagdtrieb. Ihre zukünftigen Familien sollten daher Freude an gemeinsamen Spaziergängen, Nasenarbeit und einem geduldigen, positiv aufgebauten Training haben. Eine sorgfältige Sicherung und ein verantwortungsvolles Schleppleinen- und Rückruftraining werden besonders wichtig sein.
MAXL und MORITZ sollen künftig nicht mehr als Jagdwerkzeuge betrachtet oder in einem engen Verschlag verwahrt werden. Sie sollen erfahren dürfen, wie es sich anfühlt, als vollwertige Familienmitglieder geliebt und beschützt zu werden.
Ihre Vergangenheit können wir nicht ungeschehen machen – ihre Zukunft aber können wir verändern. Wer einem der beiden Hundebrüder ein verantwortungsvolles und liebevolles Zuhause schenken möchte, kann sich gerne bei uns melden: kontakt@sardinienhunde.org
MAXL und MORITZ warten auf ihre Menschen – und auf die Chance, endlich sicher und unbeschwert ins Leben zu starten.
Der Anbieter "SardinienHunde e.V." besitzt eine Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz und garantiert die Durchführung und/oder Dokumentation der gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen zur Tiergesundheit vor Abgabe eines Tieres. Diese tierärztlichen Behandlungen werden in den EU-Heimtierausweis oder Impfpass eingetragen, welchen der neue Besitzer bei Übergabe des Tieres ausgehändigt bekommt.
Eigenschaften
für Familien geeignet, verträglich mit Rüden, verträglich mit Hündinnen
Dieses Tier benötigt eine Pflegestelle. Eine Pflegestelle dient dazu, ein Tier vorübergehend aufzunehmen, zu pflegen und zu füttern bis eine neue Familie gefunden wurde. In der Regel erfolgt durch die für das Tier zuständige Tierschutzorganisation eine Vorkontrolle, ob das Tier artgerecht untergebracht werden kann und die Person/Personen über ausreichend Sachkunde verfügt/verfügen. Die Übernahme der Kosten für Futter, Ausstattung und evtl. Tierarztkosten ist individuell verschieden geregelt und muss mit der jeweiligen Tierschutzorganisation vereinbart werden. Für eine Kontaktaufnahme können Sie unten stehendes Formular verwenden.
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