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vom 26.07.2018
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Enya - ein sanftes Ömchen

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Profil
NOTFALL Paten gesucht 
Tierart:

Hund (30 bis 50 cm)

Rasse:

Podenca Ibicenca (reinrassig)

Geschlecht:
weiblich / kastriert
Alter:
13 Jahre

Aufenthalt:
Pflegestelle
Land:
Deutschland
Bundesland:
-
PLZ/Ort:
Anbieterinformation
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Erlaubnis nach §11 TierschutzgesetzHundepfoten in Not e.V. - Niedersachsen 
- -

Telefon: k.A. - Bitte nutzen Sie das nachfolgende Kontaktformular.


Beschreibung
Enya kommt aus einer Beschlagnahmung. Ein Jäger hatte sie bei seinem 92 Jahre alten Vater gelassen, der sich nie um die Hunde gekümmert hat. Auch als er starb, dauerte es lange, bis sie endlich dort rausgeholt wurden. Die Bilder und der Film von diesem grausigen Ort sprechen für sich selber!

Enya fehlen viele Zähne. Vermutlich hat der Jäger sie ihr gezogen, wie es in Spanien oft gemacht wird, damit die Hunde den gefangenen Hasen nicht verletzen können. Ganz sicher hat sie ein furchtbares Leben geführt ... Im Refugium zeigt sie sich sehr entspannt und sehr sanft in Bezug auf die Menschen. Sie lebt mit der aktiven Gladys in einem Zwinger, mit der sie sich super versteht.

Enya lebt seit Ende April 2017 in einer Pflegestelle in Deutschland. Sie hat sich vom ersten Tag an gleich super in die Pflegefamilie integriert.
Hier finden Sie ein kleines Bildertagebuch von Enya.
Bitte kopieren Sie den Link:

http://www.hundepfoten-in-not.com/t4717-bildertagebuch-enya-wer-schenkt-der-alten-dame-ein-warmes-sofaplatzchen-mit-ganz-viel-liebe-wo-sie-ihre-vergangenheit-vergessen-kann#49107

Hier noch ein Bericht von der PS:

Ihr geschätztes Geburtsjahr ist 2005, und man merkte ihr das Alter auch schon an, die Gelenke sind ein wenig steif und sie hört fast nichts mehr. Anfangs war sie nachts auch noch inkontinent, was sich nach kurzer Zeit aber glücklicherweise gegeben hat.

Beim Tierarzt wurde im Mai 2017 neben der Schwerhörigkeit, schlechten Zähnen und grauem Star auch ein schwaches Herz festgestellt, was im Juni 2017 durch Herz-Ultraschall bestätigt wurde. Sie hat eine Herzinsuffizienz, oder genauer gesagt eine Herzklappen-Endokardiose (Mitralklappeninsuffizienz): Eine Klappe schließt nicht mehr richtig, sodass bei jedem Herzschlag ein Teil des Blutes wieder in die Vorkammer zurückfließt und so die Leistung des Herzens reduziert. Des Weiteren waren sog. Extrasystolen zu erkennen, das sind Herzschläge, die außerhalb des physiologischen Herzrhythmus auftreten. Enya bekommt seitdem das Herzmedikament Fortekor und es ging ihr bislang gut damit.

Im März 2018 hatte sich ihr Zustand extrem verschlechtert. Plötzlich konnte sie kaum noch aufstehen, fiel immer wieder um, lief torkelig und die Augen zuckten wild hin und her. Sie übergab sich ständig und fraß nicht mehr. Die Tierärztin stellte ein Vestibular-Syndrom fest: Aufgrund einer Mangeldurchblutung des Gleichgewichtsorgans im Innenohr war Enya fürchterlich schwindelig und übel. Es gab Infusionen und jede Menge Medikamente zur Durchblutungsförderung und für das Herz. Das Schlimmste war, dass sie überhaupt nichts fressen mochte, weil ihr so übel war und es war sehr schwierig, ihr die vielen Tabletten zu geben. Aber die Pflegestelle und Enya gaben nicht auf, und ganz langsam besserte sich ihr Zustand und sie fing auch langsam wieder an zu fressen. Was blieb - und voraussichtlich auch bleibt - ist eine schiefe Kopfhaltung und manchmal ein leicht torkeliger Gang. Das sieht für uns manchmal etwas seltsam aus, aber Enya selbst findet es nicht schlimm, ihre Lebensqualität ist dadurch nicht eingeschränkt - dies bestätigt auch ihre Tierärztin.

Nach ihrer Erkrankung ist Enya leider deutlich gealtert. Sie wirkt müder, schläft viel und ihr Gang ist steifer geworden. Trotzdem ist sie relativ gut drauf, freut sich und kann auch mal flott durch den Garten wetzen :-) Beim Spaziergang hat sie allerdings nicht mehr so viel Ausdauer wie vorher, und Spaziergänge mit ihr sollten in der warmen Jahreszeit nur frühmorgens unternommen werden.

Im April 2018 wurde erneut ein Herz-Ultraschall gemacht, um ggf. Veränderungen zu erkennen und sie bestmöglich mit Medikamenten einzustellen. Glücklicherweise hat sich die Herzleistung nicht verschlechtert.

Enya hängt extrem an Pflegefrauchen und sollte nicht mehr umziehen müssen. Wenn Sie für Enya eine Patenschaft übernehmen oder etwas spenden möchten, würden wir uns sehr freuen.


PATENHUND!

Organisation/Verein: Hundepfoten in Not e. V.
Kontaktperson: Frau Susanne Tölle
Email: toelle@hundepfoten-in-not.de
Telefon: 05233 3690 – bitte hinterlassen Sie Ihre Rufnummer, damit wir Ihre Anfrage bearbeiten können.
Webseite: www.hundepfoten-in-not.de
Eigenschaften
für Familien geeignet, für Senioren geeignet, für Hundeanfänger geeignet, verträglich mit Rüden, verträglich mit Hündinnen
Für dieses Tier können Sie eine Patenschaft übernehmen. Eine Patenschaft hilft den Tierschutzvereinen Tierarztkosten, die durch Impfungen, Operationen, Kastrationen etc. entstehen, zu finanzieren. Sie können jedoch auch eine Patenschaft in Form von Sachgeschenken übernehmen, d.h. Sie übersenden den jeweiligen Verein für ihr Patentier Grundausstattung, wie Napf, Decke, Halsband, Leine, Spielzeuge, Futter etc. oder Sie finanzieren diese Sachen. Ob Sie sich für eine monatliche Zahlung, eine Einmalzahlung oder eine Sachspende entscheiden, ist Ihnen überlassen - ihrem Patentier hilft jede Zuwendung. Den allgemeinen Ablauf der Patenschaft klären Sie bitte direkt mit der entsprechenden Tierschutzorganisation. Für eine Kontaktaufnahme können Sie unten stehendes Formular verwenden.
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"Enya - ein sanftes Ömchen"
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