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vom 21.04.2019
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Ich habe einen Namen :-) PIPI

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Profil
Tierart:

Hund (30 bis 50 cm)

Rasse:

mittelgroßer Mischling (Mischling)

Geschlecht:
männlich / kastriert
Alter:
5,8 Jahre

Aufenthalt:
Tierheim
Land:
Spanien
Anbieterinformation
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Erlaubnis nach §11 TierschutzgesetzCarlos und Co. 
26349 Jade

Telefon: 0160 93278421


Beschreibung
PIPI Notfall


Aufenthaltsort: Tierheim Protectora de Villena in der Nähe von Alicante/Spanien
www.protectoravillena.com
Geboren: ca. 06.2013
Größe: ca. 42 cm
Rüde, kastriert, geimpft, gechipt
Auslagenerstattung: 390 Euro inkl. Transport nach D und Sicherheitsgeschirr


Sie haben mich Pipi genannt, ich freue mich!

Ich bin fast sechs Jahre alt und nun ist es soweit, endlich habe ich auch einen Namen, der mir gefällt. Bis vor kurzem hieß ich -Köter-, das klang gar nicht so schön. Vielleicht haben die Menschen das ja nicht gewusst und mich nur deswegen so genannt, sie waren lieb zu mir! Ich habe in einem Holzverschlag gelebt, mit Lehmboden und zwischen den Brettern waren sogar Ritzen, da konnte ich manchmal die Sonne sehen. Wenn sie gekommen sind, um mir Wasser in den Eimer zu füllen gab es auch immer gleich frische Luft dazu, weil die Tür dann aufstand, wie hab ich mich dann gefreut! Ich liiiiebe die Menschen! Sogar etwas zu Essen haben sie mir gegeben, nicht viel, aber bestimmt hatten sie selbst nicht mehr und da ist es sehr großzügig mir auch etwas abzugeben! Man muß ja verstehen, dass ich ihnen nicht so recht nützlich war und trotzdem haben sie mich nur selten geschlagen und mich bei sich behalten. Als ich ein Welpe war, haben die Kinder mit mir gespielt und mich gedrückt, aber es konnte ja niemand ahnen, dass ich einmal groß werden würde und das dann auch das -Niedlich- abgeht. Kinder können nur mit niedlichen Hundebabys spielen, das muß man als Hund schon verstehen und akzeptieren.
Es ist eine Frau zu meinem Verschlag gekommen und hat ganz fürchterlich geschimpft, sie war laut und wirkte wirklich angsteinflößend, ich hab mich vorsichtshalber verkrochen. Wer so klingt, der muß ganz schrecklich aussehen! Es hat aber alles jaulen und betteln nicht geholfen, dass Herrchen hat mich aus meiner Ecke gezerrt, einen Strick um den Hals gemacht und gesagt die Frau und ich sollen uns wegscheren! Ich war entsetzt! Ich hatte ja doch aber gar nichts gemacht und nun gab er mich der gruseligen Frau. Das Licht war grell, ich konnte gar nicht richtig sehen, wohin sie mich trug - TRUG!! sie hat mich auf den Arm genommen, weil ich nicht gehen wollte. Ich war ja sehr erstaunt! Man kann gar keine Hunde tragen, nur Hundebays!! Überraschenderweise roch sie viel besser als sie klang und es war ja auch eh nichts zu machen, zu dem ich schon einmal pflichtbewusst hätte gehen können, um sie milde zu stimmen.Ich fuhr ne Strecke mit dem Auto..
.Dann überschlugen sich die Ereignisse, es kamen ganz viele Hunde angerannt, alle freuten sich, die Frau zu sehen. Ich durfte etwas essen, war total lecker, aus Fleisch!! Bald ging es wieder weiter, die Schimpfe-Frau hat mich in die Protectora gefahren und dort wieder ganz aufgeregt mit anderen Frauchen gesprochen. Armer Hund, völlig unhaltbare Zustände, eingesperrt, dringend Tierarzt, unmöglich, Unmenschen, Zustand..... aufpäppeln!

So: Ich wohne jetzt in einem tollen Zwinger, mit echtem Fliesenboden. Mein Fell ist gewaschen und ich bekomme viel mehr Futter. Jeden Tag sehe ich die Sonne und stell Dir vor, die Menschen hier kommen manchmal vorbei und streicheln mich ganz lieb! Vielleicht wissen sie gar nicht, dass man nur Babyhunde streicheln kann!? Ich habe auch eine Freundin, die bei mir wohnt und ich darf zur körperlichen Ertüchtigung in den Auslauf zu ganz vielen anderen Hunden.
Sag, meinst Du, meine Menschen von früher denken noch an mich? Ich vermisse sie sehr! Ob sie irgendwann kommen um mich abzuholen? Glaub Du, sie können mich finden? Jetzt ist die Schimpfe-Frau weg, sie könnten mich gefahrlos wieder mitnehmen!

Die Pfleger im Tierheim sprechen viel von Familien und vom Familien suchen und finden. Das scheint hier sehr wichtig zu sein. Wenn sie mich ansehen, schütteln sie aber immer mit dem Kopf und sagen -Für Pipi wird es schwer, den nimmt keiner mehr!-.
Das ist so, weil ich ja kein Hundebaby geblieben bin und einfach aus Versehen erwachsen geworden bin. Die Tieräztin hat auch gesagt, dass ich -Titer- hab. Wusste ich gar nicht vorher. Einen für Ehrlichose und einen für Leishmaniose - sie hat gesagt, wir wollen mich gesund machen und ich soll Tabletten nehmen. Hab ich auch gemacht und siehe da, der Titer ist schon ganz viel kleiner.
-Familie haben- scheint auch mit -Titer nicht haben- zusammenzuhängen. Ich verstehe das nicht ganz, ich glaube, dass Titer für -Familie finden- sehr schädlich ist, wobei ich ja Titer eigentlich gar nicht merke..
Wir wünschen uns für den Pipi, obwohl wir natürlich auch wissen, dass es schwierig wird, ein tolles Zuhause, bei einer echten Familie, die ihn in ihrer Mitte mit offenen Armen und Herzen aufnimmt.
Pipi ist dem Menschen zugetan und ergeben, obwohl ihm so übel mitgespielt wurde. Er fügt sich und gibt sich Mühe, nicht unangenehm aufzufallen. Toll wäre eine Familie, die Pipi das -echte Leben- zeigt und alles, was ihm bisher verborgen geblieben ist, mit ihm entdeckt. Pipi ist überraschend frei und mutig, doch muss er natürlich noch viel lernen.
Eigenschaften
für Senioren geeignet, für Hundeanfänger geeignet, verträglich mit Rüden, verträglich mit Hündinnen
Buchtipp:
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Betreff:
"Ich habe einen Namen :-) PIPI"

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