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Feliway: Angst bei Katzen abbauen

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Foto von Erik-Jan Leusink auf Unsplash
Damit sich Ihre Katze rundum wohlfühlt, braucht sie eine Umgebung, in der sie sich angstfrei bewegen und entspannen kann. Wenn sie häufig ängstlich und gestresst reagiert, können Sie Ihr durch individuelle Zuwendung und den Einsatz von Hilfsmitteln wie Feliway helfen, sich zu beruhigen.

Problemkatze oder Katzenproblem: Angst bei Katzen erkennen

Katzen, die auffälliges Verhalten zeigen, werden oft als Problemkatzen abgestempelt. Sollte jedoch Angst der Grund für das Verhalten sein, ist nicht die Katze das Problem. Vielmehr hat das Tier selbst ein Problem, das es zu lösen gilt. Angst löst Stress aus, der die Gesundheit der Katze beeinträchtigen kann. Es ist möglich, dass sie dadurch ein dauerhaftes gesundheitliches Problem entwickelt.

Es ist normal, dass eine Katze gelegentlich Angstreaktionen zeigt. Das hilft ihr, sich in Sicherheit zu bringen - zum Beispiel, indem sie vor etwas wegläuft oder sich vor einer Sache versteckt, die sie beängstigend findet. Doch wiederkehrende oder andauernde Angstzustände sind ein Signal, dass Gegenmaßnahmen erforderlich sind - beispielsweise durch den Einsatz von Katzen-Pheromonen, wie sie Feliway anbietet. Bei Katzen kann es schwierig sein, die Anzeichen von Angst und Stress zu erkennen. Im Gegensatz zu Hunden haben sie nicht die Bandbreite an Gesichtsausdrücken, um uns mitzuteilen, wie sie sich fühlen. Viele der Anzeichen können leicht übersehen werden, da sie äußerst subtil sind.

Anzeichen von Angst bei Katzen

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Foto von Maria Teneva auf Unsplash
Wie bei Menschen gibt es auch bei Katzen ein breites Spektrum, wenn es um Angstempfinden geht. Eine leichte Ängstlichkeit äußert sich anders als die massive Angst vor einem Angriff durch ein körperlich überlegenes Tier. Generell ist Angst eine Reaktion auf eine Gefahr oder Bedrohung. Dabei kann es sich auch um eine vermutete Bedrohung handeln. Katzen stufen manchmal ein völlig ungefährliches, aber unbekanntes Objekt als gefährlich ein. Das Verhalten und die Reaktionen sind dieselben wie in einer tatsächlichen Gefahrensituation.

Katzenangst äußert sich in der Körpersprache sowie in Veränderungen des Verhaltens. Die genauen Anzeichen hängen von der Persönlichkeit der Katze und ihren Verhaltensweisen ab. Eine ängstliche Katze kann beispielsweise körperliche Reaktionen wie eine erhöhte Herz- und Atemfrequenz, Zittern und Speichelfluss zeigen. Offensichtliche Verhaltensänderungen sind erhöhter Bewegungsdrang, Urinieren, Verstecken, Zerstören und übermäßiges Lautgeben. Erweiterte Pupillen können ebenfalls auf Angst hinweisen. Ein gesenkter, gesträubter Schwanz oder ruckartige Schwanzbewegungen verraten Furcht oder Stress.

Typische Angstsituationen für Katzen

Jede Katze reagiert auf mögliche Stressauslöser anders. Doch bestimmte Umstände lösen bei vielen Katzen Abwehr- oder Angstreaktionen aus. Zu den häufigsten Auslösern gehören:

  • Unbekannte Menschen

  • Andere Haustiere

  • Veränderte Umgebung durch Umzug oder Renovierungsarbeiten

  • Temporärer Umzug in eine Katzenpension

  • Urlaubsreisen

  • Gewitter

  • Anhaltender Lärm wie Bauarbeiten oder Feuerwerke

Stressauslöser Artgenossen: Wenn Katzen sich nicht vertragen

Da sich Katzen als Einzelgänger entwickelt haben, können sie die Anwesenheit einer anderen Katze im Haus als Bedrohung empfinden. Für eine neue Katze im Haus ist dies eine besonders stressige Zeit. Sie muss sich gleichzeitig ein unbekanntes Zuhause, neue Menschen und andere Haustiere gewöhnen. Das ist selbst für ausgeglichene Tiere beunruhigend und löst Stress aus. Für die eingesessene Katze stellt die plötzliche Anwesenheit einer fremden Katze eine Bedrohung des eigenen Territoriums dar. Außerdem bedeutet der Neuzugang viele Veränderungen, die Stress auslösen.

Generell kann es eine Katze als sehr stressig empfinden, ihre wichtigen Ressourcen wie Futter, Katzenklo, Sofa oder menschliche Aufmerksamkeit mit einer anderen Katze zu teilen. Das ist besonders ausgeprägt, wenn die Tiere nicht zusammen aufgewachsen sind. Katzen sehen andere Mitglieder ihrer Art oft eher als Konkurrenten an und nicht als Verbündete. Die Anzeichen für Spannungen zwischen Katzen können sehr unterschwellig sein, sodass die Besitzer sie leicht übersehen.

Was sind Katzen-Pheromone?

Pheromone sind geruchlose, farblose chemische Botenstoffe, die der Kommunikation innerhalb einer Spezies dienen. Wenn sie wahrgenommen werden, bewirken sie physiologische und verhaltensmäßige Veränderungen. Pheromone haben ein breites Spektrum an Verwendungszwecken, beispielsweise Alarmsignale, Paarungsverhalten, soziale Interaktionen, Reviermarkierung und mütterliche Bindung. Alle Katzen senden und empfangen Botschaften mithilfe dieser Botenstoffe.

Katzen sondern Pheromone aus Gesichtsdrüsen an Kinn, Wangen und Stirn ab sowie aus Analdrüsen, Pfotenballen und Brustdrüsen. Wenn Ihre Katze ihren Kopf an Menschen, Möbeln oder Gegenständen reibt, werden aus den Wangen beruhigende Pheromone freigesetzt. Sie markiert diese Stelle und erkennt sie später als sicheren Ort wieder, an dem sie sich entspannen kann.

Artgerechter Stressabbau mit Katzen-Pheromonen

Die natürliche Signalwirkung von Pheromonen sind die Basis für die Feliway-Produkte. Dazu werden verschiedene Katzen-Pheromone synthetisch hergestellt. Als Spray oder mithilfe eines Verdampfers lassen sich die Botenstoffe in der Umgebungsluft verteilen. Sie eignen sich für eine artgerechte Beruhigung verängstigter Katzen. Vorbeugend können Pheromone in Situationen angewendet werden, die regelmäßig Angstreaktionen auslösen.

Ein wichtiger Botenstoff für die Beruhigung ist das Pheromon, das von säugenden Weibchen produziert wird. Es vermittelt neugeborenen Kätzchen ein Gefühl der Zugehörigkeit. Diese Botschaft verstehen auch erwachsene Tiere. Sobald sie das chemische Signal wahrnehmen, entspannen sie sich, und die Angst lässt nach. Außerdem gibt es eine synthetische Kopie eines der Gesichtspheromone von Katzen. Diese Markierungspheromone verbreiten Signale, die der Katze helfen, sich wohlzufühlen.

Entspanntes Zusammenleben von Mensch und Katze

Eine angstfreie Umgebung ist entscheidend für das Wohlbefinden Ihrer Katze. Wenn Sie häufige Anzeichen von Angst oder Stress bemerken, kann der Einsatz von Katzen-Pheromonen helfen, Ihre Katze zu beruhigen.