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Tierarztbesuch? – den Hund unterstützen und vorbereiten

Welpe beim Tierarzt
Abbildung 1: Von klein an sollten Hunde regelmäßig zum Tierarzt und nicht erst, wenn sie krank werden. Als Vorbereitung gibt es einige Übungen. Darüber hinaus kann CBD-Öl helfen, den Hund zu beruhigen, sodass er sich beim Tierarztbesuch wohlfühlt und ganz entspannt bleibt.
Wenn der Hund schon in Stress gerät, wenn er nur das Gefühl hat, dass es wieder zum Tierarzt geht, ist das bei den meisten normal. Viele Tierhalter fühlen das ihren vierbeinigen Freunden nach. Sie sind bereit, ihm auf jede erdenkliche Weise zu helfen, damit er sich bei den teilweise unangenehmen Untersuchungen und Behandlungen wohl fühlt und entspannt bleibt. Doch die herkömmlichen Methoden zur Beruhigung kommen in diesen Situationen sehr schnell an ihre Grenzen. Hilfreiche Medikamente sind häufig teuer und haben unerwünschte Nebenwirkungen. Eine Lösung, die hier immer beliebter wird, ist Cannabidiol, kurz CBE. CBD-Öl hat sich schon bei vielen Tieren als hilfreich erwiesen. Es fördert die Ruhe und bekämpft zugleich die Angst der Tiere. Das macht den Tierarztbesuch für alle Beteiligten direkt viel angenehmer. Was können Hundehalter tun, um den Tierarztbesuch bestmöglich vorzubereiten?

Was ist CBD und wie hilft es einem unruhigen Hund?

CBD Oil
Abbildung 2: Cannabidiol kann helfen, den Hund vor dem Tierarztbesuch zu beruhigen.
Wenn ein Hund unter großer Angst leidet, wenn er zum Tierarzt geht, suchen viele Hundefreunde Möglichkeiten, dem Hund die Angst zu nehmen und für Entspannung zu sorgen. CBD könnte hier hilfreich sein. Cannabidiol ist ein natürliches Mittel, das aus der Hanfpflanze hergestellt wird. Es hat erwiesenermaßen Heilkräfte. Es kann bei Menschen und auch bei Hunden viel Positives bewirken. Vor allem seine beruhigende und entspannende Wirkung steht hierbei im Vordergrund. Die Tropfen können einem Hund die Anspannung in neuen oder unangenehmen Situationen nehmen, beispielsweise bei einem Besuch beim Tierarzt. Es ist ein natürliches Mittel, das kaum Nebenwirkungen hat, wie sie sonst bei Beruhigungsmitteln auftreten können. Doch auch wenn es sich um ein natürliches Mittel handelt, sind einige Vorkehrungen zu treffen. Leidet der Hund unter Magenproblemen oder ähnlichen Erkrankungen, kann es nach der Einnahme von CBD für den Tierarzt schwierig sein, festzustellen, wo die Beschwerden herkommen. Zudem könnten die Tropfen die Beschwerden auch verschlimmern, was natürlich niemand will. Deshalb ist es sinnvoll, vor der Anwendung von CBD als Hausmittel für den Tierarztbesuch, den Tierarzt zu konsultieren. So können Hundefreunde sichergehen, dass das auch wirklich in Ordnung ist.

Weitere Vorbereitungsmaßnahmen für den Tierarztbesuch

Zum Tierarzt zu gehen ist für die meisten Hunde Stress pur. Das macht den Hund nervös und den Tierarztbesuch auch für Herrchen oder Frauchen sehr anstrengend. Damit die Erfahrung für den Hund angenehmer wird, ist es wichtig, sich Zeit für das Tier zu nehmen, um es auf den Besuch vorzubereiten. Wichtig ist, dass der Hund bereits vertraut ist mit dem Autofahren und nicht jede Autofahrt gleichzeitig mit dem Tierarzt verbindet. Er soll sich während der Fahrt sicher und wohl fühlen.

Zusätzliche Spielzeit oder ein paar Leckerlis als Belohnung sorgen dafür, dass der Hund den Tierarztbesuch mit etwas Positivem verbindet. So lässt sich eine angstauslösende Erfahrung vermeiden.

Gezielte Übungen als Vorbereitung auf den Tierarztbesuch

Mit gezielten Übungen ist es möglich, die Kooperation zwischen Hund und Tierarzt zu verbessern und den Hund gezielt auf die Behandlung vorzubereiten. Die drei folgenden Übungen sind sehr einfach und folgen der goldenen Regel, dass der Hund Mitspracherecht hat. Der Hund entscheidet beim Üben selbst, ob er mitmachen möchte oder nicht. Wenn er sich nach einer Übung wegdreht, ist eine Pause notwendig. Das gilt insbesondere für sehr junge Hunde.

Übung 1 – an Untersuchung gewöhnen

Hund Ohr
Abbildung 3: Mithilfe gezielter Übungen lernt der Hund schon zu Hause, dass nichts Schlimmes passiert, wenn jemand in seine Ohren schaut oder ihn untersucht.
Diese Übung funktioniert am besten, wenn der Hund entspannt ist. Als Erstes gilt es bei dieser Übung, immer wieder die Pfoten anzuschauen und in die Ohren hineinzugucken. Im weiteren Verlauf kommt das Abtrocknen mit einem großen Tuch dazu. Als Belohnung gibt es ein Leckerli, das auch beim Tierarzt nicht fehlen darf.

Übung 2 – auf den Tisch heben lassen

Diese Übung gewöhnt den Hund daran, dass er auf einen Tisch gehoben wird. Sie sehr einfach und eignet sich gut zum Üben für zu Hause. Am besten liegt eine rutschfeste Decke auf dem Tisch. Wenn der Hund schließlich auf dem Tisch ist, bekommt er ein Leckerli.

Übung 3 – Trainingsbesuch beim Tierarzt

Wenn sich der Tierarzt in der Nähe befindet, kann der Hund mit dieser Übung zunächst den Tierarzt, die Praxis und die vielen fremden Gerüche und Geräusche kennenlernen. Dazu am besten zunächst beim Tierarzt anrufen und nachfragen, ob ein Trainingsbesuch erlaubt ist. Viele Tierärzte begrüßen das sogar, weil sie wissen, dass es dem Hund hilft, entspannter bei späteren Besuchen zu bleiben. Schließlich soll der Hund gerne zum Tierarzt kommen. Wichtig dabei ist, dass im Warteraum keine gestressten Tiere sind. Der beste Zeitpunkt ist gleich am Anfang, wenn die Praxis gerade mit der Arbeit beginnt.

Fazit

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Hund auf den Tierarzt vorzubereiten. CBD hilft ihm, sich zu beruhigen, die Angst zu lösen und entspannt zu bleiben. Zusätzlich kann es sehr hilfreich sein, ein paar Übungen mit dem Hund zu machen und ihn mit der Situation beim Tierarzt und dem Autofahren vertraut zu machen. Wird das positive Verhalten beim Tierarztbesuch belohnt, kann er für alle eine angenehme Erfahrung sein.


Abbildung 1: Pixabay © 12019 (CC0 Public Domain)
Abbildung 2: Pixabay © erin_hinterland (CC0 Public Domain)
Abbildung 3: Pixabay © mirkosajkov (CC0 Public Domain)