Facebook Google+ Twitter

Tierische Helfer für die Seele

Hund-Mensch-Beziehung Haustiere sind nicht nur die besten Freunde eines Menschen, sondern unterstützen uns auch in schweren Lebensphasen wie zum Beispiel einer Depressionen und können uns ein Stückchen Lebensfreude zurückgeben. Hund, Katze, Maus usw. können uns die Langeweile vertreiben und dabei helfen, dass man sich nicht ganz so einsam fühlt. Aber man sollte nicht außeracht lassen, dass ein Tier auch versorgt und gepflegt werden will. Über die Tiere kommt man auch leichter mit anderen Menschen ins Gespräch, wenn man sich z.B. in der Stadt oder auch einem Verein trifft. Ein Haustier zu halten ist aber auch eine Verpflichtung. Ein Tier zu haben ist somit nicht für jeden möglich oder eine gute Wahl. Allergien oder andere medizinische Gründe, Geldmangel oder fehlender Platz oder Auslauf können Gegenargumente sein. Zudem muss man die langfristige Verantwortung für ein Tier sehen. Man darf nicht menschliche Kontakte durch ein Tier ersetzen wollen. Ebenso wenig eignet sich ein Tier als Objekt von eigener Wut und Frustration.

Die beliebtesten Haustiere der Deutschen sind Hunde und Katzen. Sie sind die aktivsten Haustiere und haben sich als Lebensbegleiter etabliert. Während andere Tierarten, wie z.B. Hamster oder andere Nagetiere ihre Ruhezeiten brauchen und nicht ständig umsorgt und geknuddelt werden wollen, zeigen sich gerade Hauskatzen als sehr anhängliche und liebebedürftige Tiere. Sie zeigen ihre Dankbarkeit der Streicheleinheiten, durch einen gutmütigen Blick und einem sanften Schnurren. Wer sich einen Hund anschaffen möchte, der sollte sich bereits im Voraus darüber im Klaren sein das ein Hund seinen Auslauf braucht und auch einfordern wird. Gerade depressive Menschen, die sich in Ihrer eigenen Welt verkriechen, und nicht mehr an dem sozialen Leben teilnehmen und Ihre Wohnung nicht mehr verlassen wollen, können durch einen Hund wieder neuen Lebensmut entwickeln. Der tägliche Spaziergang mit dem Vierbeiner an der frischen Luft vertreibt Kummer und Stress sofort. Da es unterschiedliche Hunderassen gibt die oftmals auch ein spezielles Temperament zeigen. Lassen Sie sich bei der Entscheidung Zeit, welcher Hund am besten für sie geeignet ist. Natürlich ist ein Tier im Haushalt immer schön, aber auch mit viel Arbeit verbunden. Sie müssen immer rechtzeitig gefüttert werden. Und es sollte ihnen genug Zuwendung entgegen gebracht werden. Also denken Sie bitte immer daran, dass ein Tier nicht nur da ist, um Ihnen zu helfen, sondern es auch Ihre Aufmerksamkeit benötigt.

Hund-Mensch-Beziehung Wenn Sie aufgrund der Depression nicht in der Lage sind das Tier regelmäßig zu versorgen, sollten Sie sich Hilfe aus der Nachbarschaft oder der Verwandtschaft organisieren. Ansonsten ist es nicht ratsam sich ein Haustier zuzulegen. Im Kontakt zu einem Hund können Patienten unmittelbar und sehr direkt erkennen wie sich ihr eigenes Verhalten auf das Verhalten Ihres Hundes überträgt. Allerdings gibt es bis jetzt keine wissenschaftlichen fundierten Ergebnisse, wodurch sich eine positive Wirkung durch einen Hund, bei depressiven Menschen nachweisen lässt. Das will Sobottka nun mit einer Studie nachweisen. Dabei ist der Psychiater der festen Überzeugung, dass Tiere eine heilsame Wirkung auf Körper und Seele des Menschen haben können. Dennoch läuft die Studie nach streng wissenschaftlichen Maßstäben. Der psychische Zustand einiger Patienten war zu Anfang der Studie äußerst kritisch. Manche hatten schon versucht, sich das Leben zu nehmen. Die Depression ist nach wie vor die häufigste und wichtigste psychische Erkrankung, die nicht selten mit einem Suizid endet. „Die Patienten empfinden keine Freude. Sie fühlen sich leer, wert und antriebslos, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und quälende Gedanken füllen den Alltag eines Depressiven. Eine professionelle Hundetrainerin, kommt zweimal wöchentlich mit je vier Hunden in das Zentrum für Seelische Gesundheit, wo in den nächsten acht Wochen, 60 Patienten mit psychischen Erkrankungen zusätzlich zu den normalen Therapiezeiten, ein wenig Zeit mit den Hunden verbringen sollen. So wird die erste Gruppe mit 15 Patienten ab sofort pro Woche zwei Mal zusätzlich eine Therapiesitzung mit den Hunden haben. , Nach vier wöchiger Phase der Hunde-Therapie folgen weitere vier Wochen der herkömmlichen Behandlung, wobei eine zweite Gruppe parallel zunächst ohne zusätzliche Therapie und nach vier Wochen dann mit der Hunde-Therapie behandelt werden. Hund-Mensch-BeziehungAustralian Working Kelpie arbeiten und lernen gerne, reagieren einfühlsam auf Menschen und kommen auch mit Stress gut zurecht. In der Therapie sollen sie mit den depressiven Patienten spielen und arbeiten, wobei jeder Patient seinen eigenen Hund hat bzw. in den Therapie-Stunden immer mit dem gleichen Hund zusammenarbeiten wird. Zum Beispiel sollen die Patienten mit Ängsten durch den Umgang mit dem Hund lernen, sich durchzusetzen. Um dabei möglichst schnell eine Beziehung zwischen dem Therapie-Hund und den Patienten aufzubauen, werde jede Sitzung eine gemeinsame Aufgabe umfassen, die für Mensch und Hund eine zu bewältigende Herausforderung darstellen. Um die Wirksamkeit der hundegestützten Therapie auf das emotionale Erleben und die depressiven Symptome der Patienten zu überprüfen, werden die Ergebnisse der Behandlung parallel in wissenschaftlich standardisierten Fragebögen detailliert erfasst und anschließend in einer umfassenden Studie ausgewertet. Es gibt zwar einzelne Berichte von Krankenschwestern, die im Verlauf der Tiertherapie Besserung bei Patienten mit Depressionen beobachteten, aber bisher wurde noch keine offizielle Studie angefertigt. Wenn die tiergestützte Therapie bei Depression hilft, könnte bei einigen Patienten ein stationärer Aufenthalt in einer Klinik vermieden werden. Durch eine positive Wirkung der Hunde-Therapie auf Patienten mit depressiven Störungen, könnte eine Verkürzung der Behandlungsdauer und eine Übernahme der Therapiekosten durch die Kassen erwirkt werden.. Darüber hinaus könnte die aktuelle Studie dazu beitragen, generelle Qualitätsstandards für tiergestützte Therapien einzuführen. Der Einsatz von Hunden zu Therapiezwecken ist bereits seit längerem in der Erprobung. Denn die Untersuchungen zur Behandlung depressiver Patienten haben gezeigt, dass die Möglichkeiten des medizinischen Einsatzes von Hunden jedoch noch nicht ausgereizt sind. Hier stellt die nun in Angriff genommene erste wissenschaftlich fundierte Untersuchung des Behandlungserfolges der tiergestützten Therapie allerdings einen deutlichen Fortschritt dar.

Delphine sehen wegen ihrer hochgezogenen Mundwinkel manchmal so aus, als würden sie lächeln. Sie verhalten sich dem Menschen gegenüber freundlich, sind intelligent und faszinieren uns Menschen immer wieder aufs Neue. Heutzutage werden sie auch als Helfer bei der Therapie eingesetzt, weil es ihnen gelingt, auch schwer traumatisierte oder unzugängliche Menschen aus ihrem Schneckenhaus hervorzulocken, in das sie sich verkrochen haben. Delphin-Mensch-BeziehungIn den 1960er Jahren stellte der New Yorker Psychiater Dr. Boris Levinson fest, dass die Anwesenheit von Haustieren bei einer therapeutischen Sitzung die Patienten beruhigt und ihnen hilft, sich zu öffnen. Delphine haben ein deutliches Gespür für den Schwächeren und nähern sich den Patienten daher spielerisch. Der Patient verliert dadurch sehr schnell seine Angst vor den großen Tieren. Er nimmt über sie wieder Kontakt mit der Umwelt auf und findet zu neuem Selbstvertrauen. Die Patienten „arbeiten“ zu fixen Tageszeiten auf einer befestigten Plattform mit ihrem Therapeuten und einem Delphin. Die Therapie besteht nicht nur aus Schwimmen mit Delphinen, denn hauptsächlich arbeitet der Klient an einer Aufgabe mit dem Therapeuten, in die der Delphin mit eingebunden ist. Die Aufgaben werden speziell an die Situation des Patienten angepasst. Der Kontakt mit den Tieren wird stufenweise aufgebaut. Zu Beginn darf der Patient den Delphin berühren und streicheln, dann wird er vom Delphin im Wasser gezogen oder geschoben. Die Therapie mit Delphinen ermöglicht es Menschen mit mentalen, körperlichen und psychischen Schwierigkeiten, neue Wege zur Genesung zu finden. Die Therapie erfolgt unter Aufsicht von Ärzten und einem Delphintrainer. Weil diese Tiere eine gewisse Freundlichkeit ausstrahlen, verringert der Kontakt mit ihnen das Empfinden von Angst, Stress und Spannungszuständen. Jeden Tag zur gleichen Stunde schwimmt der depressive Patient mit dem Delphin. Die Person bekommt direkten Kontakt mit dem Delphin, streichelt diesen, küsst ihn und der Delphin singt und lässt die Person schwimmen. So entsteht zwischen Delphin und der Person eine Beziehung, die dem/der Betreffenden ein Glücksgefühl vermittelt; dadurch entsteht ein Gefühl von Freude und innerer Ruhe, die bei keiner anderen Tätigkeit aufkommt. Das halbstündige Schwimmen mit den Delphinen steigert das Interesse des Depressiven an seiner Umwelt, so dass er mehr Nutzen aus den zwischenmenschlichen Beziehungen ziehen kann. Als Ergebnis ist bei Kindern, die Physiotherapie und Sprachtherapie erhalten und ihre spezielle Ausbildung fortsetzen, eine Steigerung der Lerngeschwindigkeit festzustellen. Nach der Delphintherapie gewinnt der Patient an Selbstbewusstsein und kann so Stück für Stück aus seinem Schneckenhaus herauskriechen und schöpft neuen Lebensmut. Daher eignet sie sich gut für depressive Patienten.