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Verreisen mit dem Haustier: Darauf sollten Sie bei der Wahl der Unterkunft achten

TitelbildQuelle: Pixabay
Haustiere sind unter der deutschen Bevölkerung sehr beliebt. Katzen und Hunde führen das Feld dabei an. In 2024 haben 25 % der Haushalte in Deutschland mindestens eine Katze und 21 % der Haushalte einen Hund. Katzen und Hunde sind für die Besitzer weit mehr als “nur” Tiere – sie gehören zur Familie. Genau deshalb stellt sich auch die Frage, was mit den Lieblingen geschieht, wenn es um die Urlaubsplanung geht. Gerade bei den Hundebesitzern wird das Urlaubsziel maßgeblich von der Fellnase bestimmt. Von hundefreundlichen Stränden bis hin zu weitläufigen Wald- und Seengebieten gibt es traumhafte Orte, die für Hunde das wahre Paradies sind. Neben dem Urlaubsziel spielt natürlich auch die Unterkunft eine wesentliche Rolle. Dieser Artikel bietet einige Tipps, was bei der Wahl einer tierfreundlichen Unterkunft zu beachten gilt.

1. Ist das Haustier wirklich erlaubt?

Im allerersten Schritt geht es natürlich darum, Unterkünfte zu finden, in denen das geliebte Haustier auch erlaubt ist. Es ist zu beachten, dass es Hotels gibt, die sich als tierfreundlich bezeichnen, dies aber mit einigen Einschränkungen einhergeht. So sind manchmal beispielsweise Einschränkungen bezüglich der Größe, des Gewichts und der Anzahl der Tiere gegeben. Eine Kette, die sich als sehr tierfreundlich erwiesen hat, sind die B&B HOTELS. In vielen Unterkünften sind Hunde herzlich willkommen. Dabei ist es egal, ob es sich bei dem tierischen Begleiter um einen kleinen Chihuahua oder um einen kräftigen Golden Retriever handelt. Um sicher zu sein, sollte vor der Buchung Kontakt mit der Unterkunft aufgenommen werden, um zu prüfen, ob das eigene Haustier erwünscht ist.

2. Ausstattung prüfen

Tierfreundlich ist nicht gleich tierfreundlich. Hier zeigen sich bei den Unterkünften große Unterschiede. Daher lohnt es sich, genau hinzugucken, welche Besonderheiten und Extras es im Hinblick auf die Ausstattung für Haustiere gibt. Gerade bei Appartements gibt es oft einen eingezäunten Garten, wo der Vierbeiner herumschnüffeln kann. In den oberen Etagen sollte geprüft werden, ob ein möglicher Balkon gut abgesichert ist. Zudem gibt es Hotels, die zusätzliche Extras wie Näpfe und Hundebetten bereitstellen, was insbesondere von Vorteil ist, wenn man nicht viel Stauraum bei der Anreise hat.

3. Wie sieht es preistechnisch aus?

In den meisten Fällen ist das Mitbringen von Haustieren nicht komplett kostenlos. Da sie ja schließlich auch wie ein Familienmitglied sind, ärgert es meist wenig, für die Tiere eine kleine Pauschale zu bezahlen. Hier gibt es jedoch große Unterschiede. Gerade wenn es einen Aufschlag pro Nacht gibt, können bei einem mehrwöchigen Aufenthalt selbst wenige Euros einen gewaltigen Unterschied machen.

4. Wo ist das Hotel gelegen?

Umgebung für HaustiereQuelle: Pixabay
Bei einem haustierfreundlichen Hotel spielt nicht nur die Ausstattung der Unterkunft, sondern vor allem die Umgebung eine wichtige Rolle. Jeder Hundebesitzer weiß, dass es Gold wert ist, am Morgen nur wenige Minuten laufen zu müssen, um einen Park, eine Grünfläche oder den Strand zu erreichen. Gerade wenn Tiere Angst vor Verkehr haben oder diesen nicht gewöhnt sind, sollte eine Unterkunft mitten in der Stadt vermieden werden. Dies kann unnötigen Stress verursachen.

5. Einreisebestimmungen und Impfungen beachten

Wer mit seinem Haustier verreisen möchte, sollte sich frühzeitig über die jeweiligen Einreisebestimmungen informieren – insbesondere bei Reisen ins Ausland. Innerhalb der EU gelten zwar einheitliche Regelungen, dennoch gibt es Unterschiede, die unbedingt berücksichtigt werden müssen. Grundsätzlich benötigt jedes Haustier einen EU-Heimtierausweis, in dem alle wichtigen Informationen wie Chipnummer und Impfstatus dokumentiert sind. Eine gültige Tollwutimpfung ist in den meisten Ländern Pflicht und muss oft bereits mehrere Wochen vor der Einreise erfolgt sein. Einige Länder verlangen darüber hinaus zusätzliche Behandlungen, beispielsweise gegen bestimmte Parasiten. Auch Altersbeschränkungen für Tiere können eine Rolle spielen, etwa wenn sehr junge Tiere noch nicht ausreichend geimpft sind. Darüber hinaus lohnt es sich, auch die Regeln der Unterkunft selbst zu prüfen. Manche Hotels verlangen einen Nachweis über Impfungen oder setzen voraus, dass das Tier frei von ansteckenden Krankheiten ist. Wer sich rechtzeitig informiert und alle notwendigen Dokumente mitführt, vermeidet unangenehme Überraschungen und sorgt für einen reibungslosen Start in den Urlaub.

6. Stressfreies Reisen mit dem Haustier

Nicht jedes Tier ist ein geborener Reisender. Gerade längere Fahrten im Auto oder mit dem Zug können für Hunde und Katzen eine große Belastung darstellen. Umso wichtiger ist es, das Tier langsam an das Reisen zu gewöhnen. Kurze Probefahrten im Vorfeld helfen dabei, die Situation kennenzulernen und Ängste abzubauen. Während der Fahrt sollte darauf geachtet werden, regelmäßige Pausen einzulegen, damit sich insbesondere Hunde bewegen und lösen können. Eine vertraute Decke oder ein Lieblingsspielzeug kann zusätzlich beruhigend wirken, da es dem Tier ein Gefühl von Sicherheit vermittelt. Im Auto ist eine sichere Transportmöglichkeit essenziell – etwa durch eine Transportbox oder ein spezielles Anschnallsystem. Im Zug sollte im Vorfeld geprüft werden, welche Regelungen für Haustiere gelten und ob eine Reservierung notwendig ist. Generell gilt: Je ruhiger und strukturierter die Reise abläuft, desto entspannter wird sie auch für das Tier. Für besonders nervöse Tiere kann in Absprache mit einem Tierarzt auch über natürliche Beruhigungsmittel oder spezielle Trainingsmethoden nachgedacht werden.

7. Checkliste für die Reiseapotheke und das Haustier-Gepäck

Eine gute Vorbereitung ist das A und O für einen entspannten Urlaub mit Haustier. Mit einer durchdachten Checkliste lässt sich sicherstellen, dass nichts Wichtiges vergessen wird. Zur Grundausstattung gehören Futter und ausreichend Wasser für die Reise sowie Näpfe für unterwegs.
  • Ebenso wichtig sind Leine, Halsband oder Geschirr sowie gegebenenfalls ein Maulkorb, falls dieser vorgeschrieben ist.
  • Auch Kotbeutel sollten selbstverständlich immer griffbereit sein.--
Für die Reiseapotheke empfiehlt es sich, an Zeckenzange, Desinfektionsmittel, Verbandsmaterial und eventuell notwendige Medikamente zu denken. Wer regelmäßig Medikamente verabreicht, sollte diese in ausreichender Menge einpacken. Zusätzlich sinnvoll sind vertraute Gegenstände wie Decken oder Spielzeuge, die dem Tier Sicherheit geben. Auch Dokumente wie der Heimtierausweis und wichtige Kontaktdaten (z. B. Tierarzt am Urlaubsort) sollten nicht fehlen. Mit einer gut geplanten Ausstattung steht einem entspannten und sicheren Urlaub nichts mehr im Weg.

Fazit

Es gibt viele tierfreundliche Unterkünfte, die es ermöglichen, Hund, Katze oder Co. mit in den Urlaub zu nehmen. Damit es aber wirklich ein angenehmer Aufenthalt wird, gilt es, zusätzliche Optionen zu überprüfen – insbesondere die Umgebung ist von immenser Wichtigkeit.