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Verreisen mit Hund - was gilt es zu beachten?

Familie am Strand
In vielen deutschen Haushalten zählt der Hund zu den festen Familienmitgliedern. Es ist daher auch kein Wunder, dass ein Teil der etwa 6 Millionen Hunde in Deutschland mit in den Urlaub geht. Ein Urlaub mit dem Hund muss je nach Reiseziel und Art der Anreise gut geplant werden und es gilt einiges zu beachten.

Das Reiseziel für Hund und Herrchen will wohl gewählt sein

Wenn es um den Urlaub geht, weichen die Vorlieben der Menschen denen der Tiere oftmals sehr stark ab. Dies ist auch bei der Auswahl des Reiseziels sehr wichtig. Geeignet für einen Urlaub mit dem geliebten Vierbeiner ist zum Beispiel ein Wanderurlaub in den Bergen oder eine Reise ans Meer mit Stränden, an denen Hunde erlaubt sind. Bei der Auswahl des Urlaubsorts spielt auch das Klima eine nicht unerhebliche Rolle. Für Tiere, die in unseren Breitengraden das Licht der Welt erblickt haben, kann ein Urlaub im heißen Süden zu einer Tortur werden. Besonders Hunde mit langem und dunklem Fell leiden sehr stark. Richtig gute Tipps für die Reise mit dem geliebten Vierbeiner stehen auch auf dem Blog von Schecker.de.

Der Vierbeiner muss in der Unterkunft willkommen sein

Steht das Reiseziel fest, sollten sich Hundebesitzer erkundigen, ob es am Urlaubsort Unterkünfte gibt, in denen der Hund willkommen ist. Nicht alle Vermieter von Ferienwohnungen oder Hotels sind erfreut, wenn Gäste ihren Vierbeiner mitbringen. Auch wenn in einem Prospekt oder auf der Webseite des Hotels steht, dass Hunde willkommen sind, sollte im Vorfeld angerufen oder eine E-Mail gesendet werden. Viele Hotels haben nur ein gewisses Kontingent an Hundezimmern. Auch die Hausordnung des Hotels ist für Hundebesitzer wichtig. Nicht alle Hotels erlauben den Aufenthalt im Restaurant oder im Speisesaal. Auch darf der Hund in einigen Unterkünften nicht alleine im Zimmer verbleiben. Die Hotelbetreiber wollen damit vermeiden, dass andere Hotelgäste durch das Bellen gestört werden. Im Urlaub will sich ja schließlich jeder wohlfühlen.

Die Anreise sollte auch für den Hund angenehm gestaltet werden

Hund im Auto
Als Mensch hat man viele verschiedene Möglichkeiten, sein Reiseziel zu erreichen. Die Anfahrt findet daher entweder mit dem eigenen Auto, der Bahn, dem Flieger oder auch mit dem Schiff statt. Ist der Hund auf der Anreise dabei, muss umdenken. Wer mit dem Auto verreist, sollte vorab prüfen, ob der Hund reisetauglich ist. Dies können Hundehalter mit längeren Ausflügen am Wochenende feststellen. Tiere, die im Auto friedlich sind, können meist auch problemlos mit der Bahn befördert werden. Anders ist eine Reise mit dem Flugzeug. Vor allem dann, wenn der Vierbeiner über 5 kg wiegt. Man muss berücksichtigen, dass der Hund den gesamten Flug in einer Transportbox in einem nicht klimatisierten Frachtraum verbringen muss.


Für Reisen ins Ausland gelten besondere Bestimmungen

Sehr oft führen Urlaubsreisen auch ins Ausland. Für alle EU-Länder wird der blaue EU-Heimtierpass benötigt. Eine gültige Tollwutimpfung, die mindestens 21 Tage alt ist, sollte vorliegen. Des Weiteren muss der Hund einen Mikrochip unter der Haut haben. Geht es noch weiter weg, ist für den Hund auch eine Quarantäne im Ausland möglich. Hundebesitzer sollten sich schon im Vorfeld darüber informieren. Eine genaue Auskunft erteilen die Botschaften der jeweiligen Länder.