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vom 11.07.2019
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Espartina sucht noch Ihre Familie

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Profil
NOTFALL 
Tierart:

Hund (über 50 cm)

Rasse:

Podenco (Mischling)

Geschlecht:
weiblich / kastriert
Alter:
7 Jahre

Aufenthalt:
Pflegestelle
Land:
Spanien
Anbieterinformation
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Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetzhope-for-home e.V. 
33397 Rietberg

Telefon: 01743113108


Beschreibung
Rasse: Podenco
Alter: ca. 22.03.2012
Größe: 56cm / 13kg
Verträglich: bekannte Rüden und Hündinnen
Katzen: ja
Kastriert: demnächst geplant
Geimpft: ja
Gechipt: ja
Reist mit EU-Pass und Traces

Espartina ist eine ganz arme Socke. Man wie gar nicht, wo man anfangen soll…

Espartina ist entspannt und ruhig, sie schläft viel und sie liiieebt das Sofa. Sie ist sozial und freundlich zu Hunden, die sie kennt, und sie mag auch Katzen. Zur Zeit ist sie mit 2 anderen Hunden und mehreren Katzen in einer Pflegestelle. Espartina läuft gut an der Leine, wobei sie langsam geht.

Aufgrund ihrer Vergangenheit muß sie noch lernen, daß nicht alles gefährlich und schrecklich. Sie ist noch ängstlich und mißtrauisch, kann auch mal schnappen, es wird aber in der Pflegestelle jeden Tag ein wenig besser. Sie hat Angst vor fremden Menschen, lauten Geräuschen und plötzlichen Situationen. Sie mag es auch noch nicht angefaßt zu werden. Bei Fressen kann man sie kurze Zeit streicheln. Wer sie gut kennt, kann sie vorsichtig bürsten. Sie mag es nicht auf Spaziergängen fremden Menschen oder Hunden zu begegnen. Da kommt wieder ihre Vergangenheit durch, wo sie immer flüchten mußte. Die arme Maus hat also scheinbar viel mitgemacht, jetzt hat sich das Blatt für sie gewendet, ihr Zukunft sieht hoffentlich besser aus.

Espartina lebte irgendwo draußen an einer Tankstelle in der Provinz Toledo in Spanien. Aufmerksame Anwohner informierten im November letzten Jahres das Tierheim ANAA in Madrid, deren Team gleich ausgerückt ist. Espartina war dort mit einem anderen Hund, der gesichert werden konnte. Sie humpelte, aber ließ sich nicht einfangen. Von da an kam das Team jeden Tag um sie mit Futter und Wasser zu versorgen. Espartina erschien irgendwann mit 2 Welpen, aber sie ließen sich nicht einfangen. Im Januar ging ein Welpe in die Falle, Mama und der andere Welpe weiterhin nicht. Ende Januar tauchte dort ein Greyhound auf, diese Hündin konnte Mitte Februar eingefangen werden. Ende Februar erschienen dann 2 weitere Podencos, ein kleiner und ein großer. Am 21. März gingen Espartina und ihre Tochter endlich in die Falle, und einen Tag später auch die beiden neuen Podencos. Nun konnte endlich ein sicheres Leben für die 4 beginnen.
Espartina wurde im Tierheim gründlich untersucht. Sie hat eine Fehlstellung der rechten Hüfte und tritt nicht auf. Auch das Fußgelenk scheint sie nicht richtig strecken zu können. Aus dem Grund geht sie auf Spaziergängen auch langsam. Es ist noch eine OP geplant, eventuell kann man dann noch etwas verbessern. Außerdem wurden über den ganzen Körper Schrotkugeln entdeckt, und sie hat einen Riß in der Nickhaut. Die Arme scheint schon viel durchgemacht zu haben. Wie viele Wunden hat wohl ihre kleine Seele? Es ist kein Wunder, daß sie Menschen noch nicht vertraut. Das Vertrauen muß nach und nach wachsen, und sie ist ja erst 2 Monate in der Obhut des Tierheims.
Nun ist Espartina mit ihrer Tochter in einer Pflegestelle, wo sie gut umsorgt werden. Außerdem lebt dort noch eine weitere Hündin und mehreren Katzen. Mit denen versteht sie sich prima. Sie hat keine Probleme zusammen mit den anderen zu fressen, Futterneid hat sie nicht. Espartina liebt dort das Sofa und schläft viel. Sie wird sicherlich die Sicherheit und die Ruhe genießen. Keiner jagt oder bedroht sie, und sie hat immer einen vollen Bauch. Das muß der Himmel auf Erden für sie sein.
Draußen läuft sie gut und entspannt an der Leine, mit dem Pflegefrauchen besser als mit dem Pflegepapa. Daraus läßt sich wahrscheinlich schließen, daß es wohl überwiegend die Männer waren, die ihr auf der Straße das Leben so schwer gemacht haben.
Sie hat noch Probleme, wenn sie auf den Spaziergängen fremden Menschen begegnet. Das ist natürlich verständlich, bisher war es ja immer so, daß sie vor fremden Menschen flüchten mußte, um zu überleben. Es wird sicherlich noch einige Zeit dauern, bis sie verstanden hat, sie ist in Sicherheit. Auch fremde Hunde mag sie draußen noch nicht, sie ist noch so unsicher, daß sie nach vorne geht. Sicherlich waren auf der Straße auch fremde Hunde immer eine Gefahr für sie und ihre Babys.
Aber gerade aus dem Grund hat sie es jetzt verdient, eine sichere und glückliche Zukunft zu bekommen. Mitleid ist hier sicherlich nicht das Richtige, eher Verständnis, ihr Sicherheit und eine feste Struktur geben, damit sie sich daran orientieren kann. Hier sind hundeerfahrene Menschen gefragt, die vielleicht schon Erfahrung mit ängstlichen Hunden haben. Auch eine gute Hundeschule ist bestimmt hilfreich. Wer verliebt sich in die süße Hundmama und gibt ihr eine sichere Zukunft?
Eigenschaften
für Familien geeignet, für Senioren geeignet, nur für hundeerfahrene Menschen geeignet, verträglich mit Rüden, verträglich mit Hündinnen, verträglich mit Katzen
Buchtipp:
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Betreff:
"Espartina sucht noch Ihre Familie"

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