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vom 03.08.2022
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DRINGEND: Hikaru liegt uns so am Herzen!

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Spende für Grund zur Hoffnung e.V.
Profil
NOTFALL Pflegestelle gesucht Paten gesucht 
Tierart:

Hund (über 50 cm)

Rasse:

Mischling

Geschlecht:
männlich
Alter:
12 Jahre

Aufenthalt:
Tierheim
Land:
Bulgarien
Anbieterinformation
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Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz
Spende für Grund zur Hoffnung e.V.
Grund zur Hoffnung e.V. 
61184 Karben

Telefon: 06039-938938


Beschreibung
Mai 2022:
https://www.youtube.com/watch?v=e0xwQZwoOZY

Hikaru ist ein Hund, der uns besonders am Herzen liegt und dessen Geschichte uns sehr, sehr nahe geht. Im September 2021 rief der Bürgermeister der Gemeinde Tsarevbrod an und teilte uns mit, dass in seinem Dorf ein Hund mit einer Kette um den Hals herumlaufen und Menschen anbellen würde. Er bat uns darum, den Hund einzufangen und im Tierheim in Schumen aufzunehmen. Einem solchen -Signal- müssen wir immer nachgehen. Das war Hikarus Glück. Erst einmal.

Es ist für uns unschwer zu erraten, denn viele Hundeschicksale ähneln sich: Hikaru wurde mit Sicherheit sein Leben lang als Kettenhund gehalten und dann ausgesetzt, als er alt und krank wurde. Sein ehemaliger Halter machte sich nicht einmal die Mühe, den armen Kerl von der Kette zu befreien. Wir können nur hoffen, dass er sich nicht eine neue Kette für einen neuen Hund gekauft hat...

Uns gegenüber zeigte sich Hikaru von Anfang an offen und extrem freundlich. Er hatte fast etwas Welpenhaftes in seinem Wesen. Hikaru war so vergnügt, neugierig, aktiv und voller Lebensfreude! Aufgrund dessen erhielt er von uns den Namen Hikaru, der auf japanisch „glänzend, strahlend oder hell“ bedeutet und genau das spiegelt sein liebenswertes Wesen wider!

Hikaru wurde also kastriert und bekam zeitgleich - sage und schreibe - zehn kranke Zähne gezogen. Er hat eine Schulterhöhe von ca. 58 cm und wog, als er ankam, 25 kg. Das war für seine Größe viel zu wenig.

Doch nun nahm seine Geschichte einen tragischen Verlauf, die keiner vorhersehen konnte. Die Impfung konnte offenbar nicht schnell genug wirken und Hikaru erkrankte an Staupe mit besonders schlimmem Verlauf. Der arme Kerl litt wahnsinnig. Er befand sich in unserer Quarantänestation und wurde täglich behandelt. Die Zeichen standen schlecht und wir haben lange Zeit um sein Leben gebangt. Nie hätten wir erwartet, dass Hikaru die schlimme Infektion überleben würde, aber er kämpfte und kämpfte und kämpfte. Und er hat überlebt! Das war für uns ein Grund zum Feiern.

Hikaru magerte während der Krankheit noch mehr ab und konnte auch danach über einen langen Zeitraum nicht zunehmen. Das ist auch der Grund, warum er im Tierheim vorübergehend an der Kette gehalten wurde, da er gepäppelt werden musste und zusätzliches hochwertiges Futter erhielt. Dies ist in einer Gruppenhaltung nicht möglich.

Gute Nachricht: Inzwischen hat er zugenommen und ist in einen Auslauf integriert, den er friedlich mit anderen Rüden teilt.

Da Hikaru in seinem langen Leben vermutlich nie ordentlich versorgt und medizinisch behandelt wurde, bevor er ins Tierheim in Schumen kam, leidet er unter einer massiven Bindehautentzündung. Obwohl er nun von uns über einen sehr langen Zeitraum behandelt wurde, konnten wir die Entzündung nicht dauerhaft eindämmen. Sie kommt immer mal wieder.

Wir schätzen unseren süßen Opi auf etwa 12 Jahre (geb. ca. Februar 2010), wobei er sich wie ein junger Hund verhält! Altersbedingt leidet er beidseits unter Linsentrübung, d.h. einem grauen Star sowie einer leichten Herzklappeninsuffizienz.

Dies ist Hikarus traurige Geschichte, die sich hoffentlich noch zu einem Guten wendet. Wir geben die Hoffnung nicht auf, denn er ist ein liebenswerter Kämpfer, der es verdient hat, endlich mal verwöhnt und umsorgt zu werden. Ohne eine Kette um den Hals. Das Leben in einem Haus kennt er noch nicht und fängt bei allem bei Null an, beim Erlernen der Stubenreinheit und der Gewöhnung an Haushaltsgeräusche. Das Laufen an der Leine hat er jedoch schon prima gemeistert.

Hikaru hat hinten starke X-Beine, aber er bewegt sich für sein Leben gerne und ist für jede Unternehmung zu haben! Riesige Wanderungen wird er vielleicht dauerhaft nicht mehr unternehmen können, aber regelmäßige Spaziergänge zum Muskelaufbau und -Zeitung lesen- fände er klasse!

Hikaru liebt alle Menschen, obwohl ein Einzelner ihm so übel mitgespielt hat, und freut sich wie Bolle, wenn man ihn in seinem Auslauf besucht. Auch mit seinen Artgenossen ist er sehr verträglich. Hikaru ist gechipt, entwurmt, geimpft, kastriert und bereit für seinen Seniorenplatz. Ein spezielles Krankenbett benötigt er nicht, ein kuscheliges Körbchen genügt.

https://www.grund-zur-hoffnung.org/hunde/r%C3%BCden/hikaru/

Der Anbieter "Grund zur Hoffnung e.V." besitzt eine Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz und garantiert die Durchführung und/oder Dokumentation der gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen zur Tiergesundheit vor Abgabe eines Tieres. Diese tierärztlichen Behandlungen werden in den EU-Heimtierausweis oder Impfpass eingetragen, welchen der neue Besitzer bei Übergabe des Tieres ausgehändigt bekommt.
Eigenschaften
verträglich mit Rüden, verträglich mit Hündinnen, verträglich mit Katzen
Dieses Tier benötigt eine Pflegestelle. Eine Pflegestelle dient dazu, ein Tier vorübergehend aufzunehmen, zu pflegen und zu füttern bis eine neue Familie gefunden wurde. In der Regel erfolgt durch die für das Tier zuständige Tierschutzorganisation eine Vorkontrolle, ob das Tier artgerecht untergebracht werden kann und die Person/Personen über ausreichend Sachkunde verfügt/verfügen. Die Übernahme der Kosten für Futter, Ausstattung und evtl. Tierarztkosten ist individuell verschieden geregelt und muss mit der jeweiligen Tierschutzorganisation vereinbart werden. Für eine Kontaktaufnahme können Sie unten stehendes Formular verwenden.
Für dieses Tier können Sie eine Patenschaft übernehmen. Eine Patenschaft hilft den Tierschutzvereinen Tierarztkosten, die durch Impfungen, Operationen, Kastrationen etc. entstehen, zu finanzieren. Sie können jedoch auch eine Patenschaft in Form von Sachgeschenken übernehmen, d.h. Sie übersenden den jeweiligen Verein für ihr Patentier Grundausstattung, wie Napf, Decke, Halsband, Leine, Spielzeuge, Futter etc. oder Sie finanzieren diese Sachen. Ob Sie sich für eine monatliche Zahlung, eine Einmalzahlung oder eine Sachspende entscheiden, ist Ihnen überlassen - ihrem Patentier hilft jede Zuwendung. Den allgemeinen Ablauf der Patenschaft klären Sie bitte direkt mit der entsprechenden Tierschutzorganisation. Für eine Kontaktaufnahme können Sie unten stehendes Formular verwenden.
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