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vom 29.09.2025
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Chase – ist sehr scheu

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Profil

Pflegestelle gesucht
Paten gesucht
Tierart:

Hund (über 50 cm)

Rasse:

Setter-Mischling (Mischling)

Geschlecht:
männlich / kastriert
Alter:
9 Jahre (geb. 01.01.2016)

Aufenthalt:
Tierheim
Land:
Spanien

Anbieterinformation

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Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz
Tierschutzverein Europa 
71576 Burgstetten

Telefon: 0179 7399931


Beschreibung

Name: Chase
Rasse: Setter Mischling
Geschlecht: männlich
Geburtstag: 01.2016
Ungefähre Größe: ca. 53 cm
Kastriert: ja
Katzentest: auf Anfrage
Erkrankungen: leichte Leishmaniose
Mittelmeertest: Mittelmeertest vom 22. Oktober 2022: negativ getestet auf Filarien, Ehrlichiose, Anaplasmose, Lyme-Borreliose und andere Parameter. Bis auf die leichte Leishmaniose ist alles in Ordnung
Aufenthaltsort: Tierheim ADPCA

Update – Juni 2025
Chase – Ein stiller Begleiter auf der Suche nach einem ruhigen Zuhause

Chase ist kein Hund, der sofort auf Menschen zugeht oder ihre Nähe sucht. Wer sein Vertrauen gewinnen möchte, braucht Geduld, Verständnis – und die Bereitschaft, seine Zurückhaltung zu akzeptieren. Im Tierheim lebt er bislang eher im Hintergrund. Ohne regelmäßige, enge Bezugsperson fehlt ihm dort die Möglichkeit, eine wirkliche Bindung zum Menschen aufzubauen.

Er duldet menschliche Nähe, meidet sie aber lieber, wenn er kann. Chase ist nicht aggressiv, stellt keine großen Ansprüche und lässt notwendige Pflegeroutinen wie Bürsten oder Frisieren über sich ergehen – regungslos, abwartend, bis es vorbei ist. Er zeigt keine Abwehr, aber auch kein echtes Wohlbefinden dabei.

Für Chase wünschen wir uns ein Zuhause mit einem souveränen, menschenbezogenen Ersthund, an dem er sich orientieren darf – ganz ohne Druck. Ein Platz, an dem er einfach mitlaufen kann, unauffällig, ruhig und in seinem Tempo. Menschen, die ihn nicht verändern wollen, sondern ihn genau so annehmen, wie er ist.

Chase braucht keine große Bühne – er braucht ein stilles Plätzchen, an dem er einfach dabei sein darf.

Beschreibung
Hallo, ich bin Chase!

Ich bin ein ganz besonderer Fall: Ich bin superlieb, traue aber den Menschen nicht, dass sie genauso lieb sind wie ich. Kein Wunder: Ich hab vier Jahre auf der Straße gelebt und mit den Zweibeinern vorwiegend schlechte Erfahrungen gemacht. Wenn ich in der Nähe von Häusern und Restaurants auf Futtersuche war, wurde ich oft sehr unsanft verjagt. Dabei wollte ich nur ein paar Essensreste abstauben, die die Menschen sowieso weggeworfen hatten.

Aber es gab auch nette Menschen. Eine Frau hat mir immer etwas Futter hingestellt. Vom Müll allein hätte ich nicht überleben können. Aber selbst ihr gegenüber zeigte ich kein Vertrauen – die Angst vor den Zweibeinern war schon zu tief in mir verankert. Ich wartete immer und schaute aus der Ferne zu, wie sie mir den Napf hinstellte. Erst später ging ich hin und aß mich satt. Ich ließ mich nie von ihr anfassen oder streicheln.

Die Leute im Dorf hatten schon mehrfach versucht, mich einzufangen, aber keine Chance! Den Trick mit dem Käfig hatte ich schnell durchschaut. Doch als die Betreuer von ADPCA einen Käfig aufstellten und dort ein warmes, duftendes Brathähnchen deponierten, konnte ich einfach nicht widerstehen. Ausgehungert, wie ich war, machte ich mich über diese königliche Mahlzeit her und – zack – fiel die Tür zu. Das war mein Glück, denn seit diesem Tag werde ich im Tierheim gut versorgt.

Die Betreuer tun ihr Bestes, um mein Vertrauen zu gewinnen, aber ich bin ein harter Brocken. Wenn sie in meinen Zwinger kommen, ziehe ich mich ängstlich in die hinterste Ecke zurück. Wenn sie mir näher kommen, mich anfassen und streicheln, lasse ich es ohne Gegenwehr über mich ergehen. Ich werde dann ganz steif und sitze so still, dass ich aussehe wie ein Porzellan-Hund. Nur an meinem Brustkorb sieht man, dass ich atme. Aber egal, wie unangenehm mir eine Situation sein mag: Ich hab noch nie die Zähne gezeigt. Ich hab einen sehr sanften, freundlichen Charakter. Ich lasse mir sogar ohne Maulkorb Blut abnehmen!

Obwohl die Betreuerinnen wenig Zeit für mich haben (es sind ja noch 60 andere Hunde hier), hat sich mein Verhalten seit meiner Ankunft schon gebessert. Anfangs kam ich gar nicht aus meinem Zwinger, deshalb ließen die Betreuerinnen die Tür offen, damit ich selbst entscheiden kann, ob und wann ich das Freigehege nutze. Ich huschte aber nur kurz raus zum nächsten Baum, um mich zu erleichtern, und lief sofort wieder zurück in meine schützende Behausung. Immerhin war mir von Anfang an klar, dass man dort, wo man wohnt, kein Geschäft verrichtet.

Meinen Zwinger teile ich mit wechselnden Hündinnen. Wenn eine adoptiert wird, bin ich erstmal allein, bis die nächste Hündin kommt. Dann gewöhne ich mich an meine neue Freundin, bis auch sie adoptiert wird. Mit Hunden komme ich generell sehr gut aus. Am Vertrauen zu meinen Artgenossen haben die vier Jahre nichts geändert, obwohl wir ja Futter-Konkurrenten waren. Ich spiele sogar sehr gerne mit ihnen. Nur bei großen, massigen Rüden bin ich vorsichtig. Ich warte ab, ob sie mir freundlich wedelnd begegnen oder mich mürrisch anstarren. Wenn sie bellen, belle ich zurück, aber ich fange nie selber an zu bellen. Ich bin im Grunde ein ruhiger, gut sozialisierter Hund.


Judith Lörsch (Sprachen: Deutsch,Englisch)
Mobile: 0179 7399931 (Anrufzeit zwischen 12-19 Uhr, ansonsten bitte SMS mit Rückrufwunsch senden)
e-Mail: loersch@tsv-europa.de

Der Anbieter "Tierschutzverein Europa" besitzt eine Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz und garantiert die Durchführung und/oder Dokumentation der gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen zur Tiergesundheit vor Abgabe eines Tieres. Diese tierärztlichen Behandlungen werden in den EU-Heimtierausweis oder Impfpass eingetragen, welchen der neue Besitzer bei Übergabe des Tieres ausgehändigt bekommt.

Eigenschaften

für Familien geeignet, für Senioren geeignet, nur für hundeerfahrene Menschen geeignet, verträglich mit Rüden, verträglich mit Hündinnen
Dieses Tier benötigt eine Pflegestelle. Eine Pflegestelle dient dazu, ein Tier vorübergehend aufzunehmen, zu pflegen und zu füttern bis eine neue Familie gefunden wurde. In der Regel erfolgt durch die für das Tier zuständige Tierschutzorganisation eine Vorkontrolle, ob das Tier artgerecht untergebracht werden kann und die Person/Personen über ausreichend Sachkunde verfügt/verfügen. Die Übernahme der Kosten für Futter, Ausstattung und evtl. Tierarztkosten ist individuell verschieden geregelt und muss mit der jeweiligen Tierschutzorganisation vereinbart werden. Für eine Kontaktaufnahme können Sie unten stehendes Formular verwenden.
Für dieses Tier können Sie eine Patenschaft übernehmen. Eine Patenschaft hilft den Tierschutzvereinen Tierarztkosten, die durch Impfungen, Operationen, Kastrationen etc. entstehen, zu finanzieren. Sie können jedoch auch eine Patenschaft in Form von Sachgeschenken übernehmen, d.h. Sie übersenden den jeweiligen Verein für ihr Patentier Grundausstattung, wie Napf, Decke, Halsband, Leine, Spielzeuge, Futter etc. oder Sie finanzieren diese Sachen. Ob Sie sich für eine monatliche Zahlung, eine Einmalzahlung oder eine Sachspende entscheiden, ist Ihnen überlassen - ihrem Patentier hilft jede Zuwendung. Den allgemeinen Ablauf der Patenschaft klären Sie bitte direkt mit der entsprechenden Tierschutzorganisation. Für eine Kontaktaufnahme können Sie unten stehendes Formular verwenden.

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Betreff:
"Chase – ist sehr scheu"
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