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vom 08.05.2018
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Tarzan träumt so sehr von einer Familie

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Profil
NOTFALL 
Tierart:

Hund (über 50 cm)

Rasse:

Schäferhund (Mischling)

Geschlecht:
männlich
Alter:
9 Jahre

Aufenthalt:
Tierheim
Land:
Spanien
Anbieterinformation
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Erlaubnis nach §11 TierschutzgesetzPfotenhilfe Andalusien 
30880 Laatzen

Telefon: 04421-7793281


Beschreibung
Das ist die Geschichte von Tarzan:
Als ich vor vielen Jahren noch ein kleiner Welpe war, da lebte ich geliebt in einem Haus und bei einer Familie. Ja, einer Familie. Da geht man davon aus, dass die einem nie verstoßen und einem nie wehtun wird und dass sie dich bis zum Ende begleiten wird ...Ich wurde grösser und sie füllten mein Leben mit Illusionen und falschen Versprechungen. Sie sagten mir, dass sie mich liebten und dass ich einmalig und perfekt für sie sei. “Tarzán, du bist ein Mitglied unserer Familie“. Diese Worte, die mich glücklich machten und meinem Leben einen Sinn gaben, die trug eines Tages der Wind davon. Eines Morgens beim Aufwachen bemerkte ich schon eine seltsame, etwas nervöse und angespannte Stimmung und es sah so aus, als ob meine Leute verärgert wären. Sie nahmen die Leine und banden sie mir um und ich dachte, wir würden wie jeden Morgen spazieren gehen ... aber an diesem Morgen nahmen wir nicht den Weg aufs Land, wo wir immer hingingen. Vor mir war auf einmal ein Schild, da stand „Protectora de Animales y Plantas“ drauf. Ich dachte für mich: Wie schön, wir gehen für mich ein Brüderchen suchen. Nun werde ich mit einem felligen Freund spielen und die Zeit verbringen können! Beim Aussteigen aus dem Auto bemerkte ich über die Leine eine Spannung, die ich noch nie verspürt hatte und die ich auch nicht von meiner Familie gewohnt war. Und dann hörte ich die schrecklichen Worte, die kein Hund je hören möchte: „Ich komme ihn abgeben. Ich kann nicht mehr für ihn sorgen.“ Meine Welt zersprang in Stücke. Mein Leben sollte in Zukunft hinter Gittern stattfinden, ohne Wärme und ohne die tägliche Liebe ... Hier begann mein neues Leben. Ein hartes und kaltes Leben, ein Büßerleben, ein Leben, das man nicht einmal seinem ärgsten Feind wünscht. Sie ließen meine Leine los, schauten mir in die Augen und sagten: „Es tut uns leid, Tarzan“. Sie entfernten sich ohne zurückzuschauen und ließen mich halbtot vor Angst an diesem fremden Ort. Als die Freiwilligen meine Leine aufnahmen und mich in meinen Zwinger führten, spürte ich keine Spannung mehr, sondern so etwas wie Mitleid, Liebe, Zuneigung und Ohnmacht. Und ich spürte auf meinem Kopf eine sanfte Hand und hörte jemand, der mir sagte: „Sorge dich nicht. Wir werden uns hier um ich kümmern und dich lieb haben, bis wir eine Familie finden, die dich verdient.“ Diese Familie, die sie mir versprachen, ist immer noch nicht gekommen. Ich lebe bereits viele Jahre hier und denke immer noch an den Tag meines Eintrittes ins Refugio. Und ich habe diesen Satz im Herzen, verzweifelt und auf dich wartend und ich möchte Teil deines Lebens sein und dich bis ans Ende meiner Tage begleiten. Was kann ich euch noch über mich erzählen? Von klein auf haben mir die Besuche beim Tierarzt nicht gefallen und sie ziehen mir immer einen Maulkorb an, wenn ich zu ihm muss. Die grüne Schürze gefällt mir gar nicht und manchmal verwechsele ich Personen, die grün gekleidet sind und dann erschrecke ich sie. Das ist ein Trauma, das ich von meinen Welpentagen an, mit mir rumtrage, aber das werde ich langsam überwinden. Meine Pflegerin nahm mich mit auf eine Wanderung und ich benahm mich genial. Vor dem Autofahren hatte ich etwas Angst und ich wollte zuerst nicht einsteigen, aber dann blieb ich ruhig und merkte, dass keine Gefahr von diesem Auto ausging. Ich war schon lange nicht mehr Auto gefahren und konnte mich kaum mehr daran erinnern. Meine Beziehung zu anderen Hunden ... nun ja ... ich bin ein dominanter Rüde und gegenüber anderen Rüden gehe ich auf Distanz, aber Hündinnen gefallen mir sehr. Nur bin ich etwas aufdringlich und einige mögen das nicht – aber ich bewundere sie. Ich bin ein haariger und zärtlicher Bär. Ich umarme meine Leute gerne und liebe es, wenn man mein schönes Fell bürstet. Ich bin sehr aktiv und genieße es sehr, wenn ich im Auslauf spielen kann. Ich bin ein prächtiger Hund, der schon zu lange im Refugio lebt und ich bin verrückt danach, wieder die Wärme eines Zuhauses spüren zu dürfen und ohne Ende spielen zu können, wieder gemütliche Spaziergänge zu machen und zu wissen, dass mich danach ein warmes Bett und nicht ein kalter Zwinger mit hartem Betonboden und dicken Gitterstäben erwartet. Bitte hilf mir !!!

Infos aus Spanien

Rasse: Schäferhund-Mischling
Geschlecht: männlich
Alter: geboren ca. Mitte 2008
Grösse: 69 cm Schulterhöhe
Krankheiten: Keine bekannt

( Refugio )

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Er könnte gechipt, geimpft, entwurmt, kastriert, auf MMK getestet und mit EU-Pass so schnell wie möglich nach Deutschland reisen.
Bei Interesse füllen Sie bitte das Anfrageformular aus und vergessen Sie nicht Ihre Telefonnummer anzugeben, damit wir uns schnellstens bei Ihnen melden können.

Übernahmegebühr – nach Absprache
Eigenschaften
für Familien geeignet, für Senioren geeignet, verträglich mit Rüden, verträglich mit Hündinnen
Buchtipp:
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Betreff:
"Tarzan träumt so sehr von einer Familie"

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